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Banken: HRE: Flowers droht bei Enteignung mit Klage

exklusiv Im Streit um eine Enteignung der Altaktionäre bei der angeschlagenen Hypo Real Estate (HRE) hat Christopher Flowers rechtliche Schritte ins Spiel gebracht. Der Finanzinvestor hält gemeinsam mit einer Investorengruppe rund 17 Prozent an der HRE. Flowers schließt im Gespräch mit dem Handelsblatt juristische Schritte nicht aus, wenn der Bund zum Mittel der Enteignung greift.

Der Einstieg bei der Hypo Real Estate war für J.C. flowers ein großes Verlustgeschäft. Quelle: dpa
Der Einstieg bei der Hypo Real Estate war für J.C. flowers ein großes Verlustgeschäft. Quelle: dpa

Herr Flowers, Sie haben mehrfach Ihre Bereitschaft zu Gesprächen mit der Bundesregierung in Sachen Hypo Real Estate betont. Hat es geholfen?

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Nein, seit Mitte Februar gab es keine Gespräche.

Offenbar will niemand mit Ihnen sprechen?

Dabei wären wir wirklich sehr daran interessiert. Unsere bisherigen Vorschläge wurden abgelehnt. Aber wir wünschen uns nach wie vor eine konstruktive Lösung, die den Interessen aller beteiligter Parteien Rechnung trägt.

Wie könnte die aussehen?

Wenn wir Anteilseigner blieben, dann könnten wir gemeinsam mit dem Bund darauf hinarbeiten, das Beste zu erreichen. Wir sind für vieles offen. Es wäre aber hilfreich zu wissen, was die Regierung im Detail möchte.

Auf alle Fälle will man in Berlin mehr als 90 Prozent an der HRE halten?

Aber weshalb? Angeblich sollen so die Refinanzierungskosten gedrückt werden. Aber. es gibt viele Beispiele in anderen Ländern, die belegen, dass das nicht funtioniert. Selbst Staatsbeteiligungen in der Größenordnung von 90 Prozent führen nicht automatisch zu geringeren Refinanzierungskosten.

Wäre für Sie eine so massive Verwässerung überhaupt hinnehmbar?

Das würde von den Umständen abhängen. Aber zuerst muss es darum gehen, Klarheit über das Gesamtkonzept zu haben, bevor man über eine Staatsbeteiligung von 90 Prozent redet.

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