
FrankfurtDen acht größten deutschen Banken fehlen noch rund 35 Milliarden Euro Eigenkapital, um die künftigen schärferen Kapitalvorschriften zu erfüllen. Das ergibt sich aus einer internationalen Studie der Bankenaufseher, deren deutsche Ergebnisse die Bundesbank am Donnerstag veröffentlichte. Die drei Geschäftsbanken - darunter die Deutsche Bank und die Commerzbank - und fünf Landesbanken hätten die Ende 2011 festgestellte Lücke von 47,4 Milliarden Euro bis Mitte dieses Jahres um etwa ein Viertel verkleinert, schätzt die Bundesbank.
Für den schrittweisen Aufbau der zusätzlichen Kapitalpolster durch die Einbehaltung von Gewinnen und die Reduzierung von Bilanzrisiken haben die Institute nach den Basel-III-Regeln noch bis 2019 Zeit.
Die von Januar 2013 an geltenden Anforderungen - eine Quote von 4,5 Prozent Aktienkapital und Gewinnrücklagen gemessen an den risikogewichteten Aktiva - erfüllen die Großbanken bereits jetzt. Ende 2011 war ihre Eigenkapitaldecke dafür nur noch um vier Milliarden Euro zu kurz. Im Schnitt hatte ihre harte Kernkapitalquote damals bei 4,9 Prozent gelegen.
Die Londoner Bankenaufsicht EBA hatte die Banken in Europa im Frühjahr dazu gezwungen, ihre Kapitaldecke so stark aufzustocken, dass sie vor den Folgen der Euro-Schuldenkrise gefeit wären. Bis 2019 müssen sie eine harte Kernkapitalquote von sieben Prozent vorweisen. Von den weltweit größten und am stärksten vernetzten Instituten wie der Deutschen Bank verlangen die Aufseher dann bis zu 9,5 Prozent.

Bis 2019 haben die Banken noch Zeit.
Das sind merh als sechs Jahre.
Dann werden die Dividenden der deutschen Bank eben weiter niedrig bleiben und der Gewinn ins Eigenkapital fließen.
An Dividenden verdient in Wirklichkeit nur einer obwohl er kein Aktionär ist und das ist der Staat, der die Dividenden mit der Abgeltungsteuer besteuert.
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