
Nicola Mai von JP Morgan hat errechnet, dass das griechische Defizit von dem Bailout 163% des BIP betragen hat, nach dem Bailout werden es 154% sein. Die Zinslast wird von 17% auf 13% sinken. Der einzige Unterschied: Nach dem Bailout werden die offiziellen Gläubiger (EZB, IWF, EU) mit etwa 111% des BIP die größten Gläubiger der Griechen sein (jetzt 84%). Die privaten Gläubiger werden dagegen von 79% auf 43% zurückfallen. Diese Zahlen machen in beeindruckend simpler Weise klar, worum es hier geht: Um einen Bailout des Finanzsektors. Die Last übernehmen die Griechen, die Haftung die Deutschen. So einfach sind Geschäftsmodelle im Investment-Banking.

@ anderton: Ihre Logik ist bestechend. Die privaten Banken schreiben 53 % ihrer Forderungen ab, ihr Anteil an den griechischen Schulden sinkt dann (nach Ihrer Rechnung) auf 43 %, und das ist der der Bailout des privaten Sektors. Eine steile These!

Leider kann man die Beiträge hier nicht bearbeiten. Hatte den Ursprung der Aussage vergessen zu erwähnen.
Quelle: http://www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de/2012/02/38676/

Das rumgealbere zwischen BIP und Verschuldungs % ist
doch mal vorerst vor den Kuckuck gehustet.
Es geht hier um handfeste Abschreibungen. D.h. Entschuldung. Aus 100 Euro Altschulden enstehen wahrscheinlich 40 Euro Neuschulden.
Natürlich sehen die Mittelstandsnachrichten ROT, denn die Commerzbank ist eine Mittelstandsbank.
Die Commerzbank wird sich das Verlustigte wiederholen und
zwar von den Mittelständlern, aber über Jhare sogar Jahrzehnte. Jeder kann die Bank wechseln.
Sogar Mittelständler falls die Bank doch nicht der Mittelständler an sich ist und der Mittelständler nur durch die Bank seine Berechtigung zieht. (siehe Griechenland)
Also wie weit sich die Verschuldung zum BIP verändert zeigt
die Zeit, nicht die jetzige, diese Zahlen sind skalierbar
und oft nach einem Jahr gegenstandslos. Zum Schlechten oder
zum Guten.

Ist es nicht so,daß so große Banken solchen dubiosen
europäischen Staaten wie Griechenland nicht ganz freiwillig Geld leihen,welches sie ja von den Zentralbanken bekommen?Da wird doch Druck von seiten der
Politik gemacht,denke ich mal.Nicht umsonst ist der Unter
schied zwischen den Zinsen den die Bank an die Zentralbank
zahlen muß,und denen die Griechenwald zahlen muß so groß.

Tja, so etwas passiert nun mal, wenn man nur Luschen aus der Amateurliga mit gecappten Gehältern ein Unternehmen leiten lässt ....

Schwaches Argument: War es nicht so, dass der Gewinneinbruch unter Blessing & Co. kam und nach dem Notwendigwerden der Staatshilfen und dem Eingreifen der Budnesregierung die Gehaltseinschränkungen die logische Konsequenz waren? Sie verwechseln Ursache und Wirkung.

Ach, da lebt einer seinem Nickname gemäss in einer Science-Fiction- Welt...So unqualifizierte Kommentare habe ich selten gelesen...

Zum Glück interessieren Kommentare von anonymen Schreiberlingen nicht im geringsten.
Also unterlassen Sie das bitte künftig mich zuzutexten. Danke !