Banken

Barclays verabschiedet sich vom Steuersparen

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Weitere Veränderungen geplant

Bevor Jenkins sich 2009 für kurze Zeit selbstständig machte, leitete er das Investment-Banking der Briten im Nahen Osten und fädelte für Barclays 2008 eine Kapitalerhöhung über sieben Milliarden Pfund durch das Scheichtum Katar ein. So kam die Bank ohne direkte Staatshilfen durch die Finanzkrise. Inzwischen untersuchen die britische Finanzaufsicht FSA und das Betrugsdezernat allerdings, ob bei der Kapitalerhöhung alles mit rechten Dingen zugegangen ist. Heute arbeitet Roger Jenkins für die brasilianische Investmentbank BTG Pactual.

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Wenn sein Namensvetter Antony Jenkins am Dienstag seine neue Strategie vorstellen wird, erwarten Analysten neben dem Ende des Steuerspargeschäfts eine Reihe weiterer Veränderungen. Dazu zählt beispielsweise der Ausstieg aus dem asiatischen Aktiengeschäft. Aber neben diesen Bereinigungen des Geschäftsportfolios warten die Investoren vor allem auf weitere Details zum Kulturwandel.

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Nach Libor-Skandal: Barclays will offenbar 2000 Investmentbanker loswerden

Jenkins hat bereits einen Katalog an ethischen Prinzipien festgelegt und klar gemacht, dass die Boni der Banker künftig nicht nur von den Gewinnen sondern auch von der Einhaltung dieser Prinzipien abhängen werden. Experten gehen davon aus, dass die Bank ihre Prämien für das vergangene Jahr um 10 bis 20 Prozent zusammenstreichen wird.

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Geld hat die Bank nebenbei auch noch verdient. Die Analysten erwarten einen bereinigten Gewinn vor Steuern von über sieben Milliarden Pfund nach knapp sechs Milliarden 2011.

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