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Commerzbank: Eurohypo baut massiv Stellen ab

Die Commerzbank-Tochter Eurohypo steht vor harten personellen und organisatorischen Einschnitten. Der Immobilien- und Staatsfinanzierer will sich nach Handelsblatt-Informationen im deutschen Immobiliengeschäft eine sehr viel zentralere Struktur geben und viele Auslandsmärkte aufgeben.

Die Commerzbank-Tochter Eurohypo streicht mehr Stellen als bisher bekannt. Quelle: dpa
Die Commerzbank-Tochter Eurohypo streicht mehr Stellen als bisher bekannt. Quelle: dpa

hgn/yo/saf FRANKFURT/BERLIN. Im Zuge der Sparmaßnahmen sollen zudem bis zu 400 Stellen der weltweit rund 1 700 Arbeitsplätze wegfallen. Bislang war über den Abbau von 300 Stellen spekuliert worden.

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Die Eurohypo wollte die Informationen nicht kommentieren und verwies auf eine Pressekonferenz am Montag. In den vergangenen Wochen hatten Unternehmensberater unter dem Projektnamen „Fokus“ das Geschäftsmodell der Bank überprüft, nun sollen die Ergebnisse vorgestellt werden. Die Bank hatte 2008 einen Milliardenverlust eingefahren, der vor allem aus dem Staatsfinanzierungsgeschäft resultierte.

Mit dem organisatorischen Umbau würde sich die Eurohypo stärker an ihrer Geschäftsstruktur im Ausland orientieren: Dort werden Kredite zwar vor Ort vertrieben, dann aber zentral betreut und bearbeitet. Dagegen unterhält der Immobilienfinanzierer in Deutschland noch sechs Niederlassungen und arbeitet eher dezentral. Die geplanten Einschnitte im Personal müssen dem Vernehmen nach noch mit den Arbeitnehmervertretern ausgehandelt werden.

Zu Einschnitten könnte es Finanzkreisen zufolge auch bei den Investment-Banking-Produkten kommen. Ein genereller Rückzug aus Bereichen wie der Beratung bei Immobilientransaktionen oder der Strukturierung von Finanzierungen und Verbriefungen stehe aber nicht an.

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