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Deutsche-Bank-Chef: Machtkampf über Abgang von Ackermann

exklusivDeutsche-Bank-Chef Ackermann will mit der Hauptversammlung im Mai 2012 abtreten. Doch einige Vorstände drängen den Schweizer zu einem früheren Rückzug - denn in der Bank tobt ein heftiger Kampf über die Strategie.

Der Abgang von Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann kann einigen Vorstandsmitgliedern nicht schnell genug gehen. Quelle: dapd
Der Abgang von Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann kann einigen Vorstandsmitgliedern nicht schnell genug gehen. Quelle: dapd

FrankfurtIm obersten Führungszirkel der Deutschen Bank gibt es Kritik am Zeitplan für den geplanten Wechsel an der Spitze des größten deutschen Geldhauses. Die Absicht von Konzernchef Josef Ackermann, mit der Hauptversammlung am 31. Mai 2012 den Weg freizumachen für die Doppelspitze aus Deutschlandschef Jürgen Fitschen und dem Investmentbanker Anshu Jain, stößt im Top-Management auf Unverständnis.

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Deshalb ist eine Diskussion entbrannt, ob der Schweizer nicht schon früher den Chefsessel räumen soll - mindestens zwei Vorstandsmitglieder des siebenköpfigen Gremiums sprechen sich nach Handelsblatt-Informationen dafür aus. Ein guter Zeitpunkt für einen Neuanfang könnte die Vorlage der Zahlen für das Geschäftsjahr 2011 am 2. Februar kommenden Jahres sein. „Eine Stabsübergabe nach der Bilanz-Pressekonferenz wäre das Richtige“, sagte ein Top-Banker.

Zwar wäre der Jahreswechsel besser, das könne man aber Ackermann nicht zumuten, weil dann der Gesichtsverlust zu groß sei. Sein Ansehen dürfe nicht beschädigt werden, heißt es in der Bank. Begründet wird der Vorstoß mit einer notwendigen Strategiediskussion über den zukünftigen Kurs der Bank.

Deutsche Bank Die neue Machtbalance

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Ein Sprecher der Bank verwies gestern auf den zuletzt am 14. November genannten Zeitplan. Ackermann werde danach „im Mai 2012 aus dem Vorstand ausscheiden“, der Übergabeprozess werde Anfang 2012 eingeleitet.

  • 18.11.2011, 06:57 UhrNeutral

    Weder tobt in den Tuermen etwas, noch gibt es Kaempfe - in den Tuermen ist alles ruhig. Und sollten, Betonung liegt auf "sollten" 2 von 7 eine andere Meinung haben waere das normal. Doch solch eine unfundierte Meldung zu verbreiten ist schon unter dem Niveau einer renomierten Wirtschaftszeitung.

  • 18.11.2011, 07:49 UhrSchlaumeier

    Da kann ich "Neutral" nur zustimmen. Den Namen Ackermann sollte man garnicht mehr erwähnen. Der ist endlich Geschichte. Zu seinem Andenken sollte man ein Brechmittel ACKERMANN nennen.

  • 18.11.2011, 09:22 UhrFredEricPorschee

    Brechmittel! "DER" ist echt Klasse!
    Dieser egoistische kranke Spinner gehörte schon längst ins abseits.
    Er wird so tief fallen! Noch tiefer, als ihm noch gar nicht klar ist. Ausgleichende Gerechtigkeit nenne ich das.

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