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Deutsche Bank: Haben mit Zwangsräumungen in USA nichts zu tun

Die Deutsche Bank spielt nach eigenem Bekunden bei Zwangsräumungen von Immobilien in den USA keine Rolle. Das größte deutsche Geldhaus sei lediglich Treuhänder von Häusern und verbuche damit die Kredit-Sicherheiten im Auftrag anderer Institute.

In der Zentrale der Deutschen Bank macht man sich wegen der Zwangsräumungen in den USA wenig Gedanken. Quelle: dpa
In der Zentrale der Deutschen Bank macht man sich wegen der Zwangsräumungen in den USA wenig Gedanken. Quelle: dpa

HB FRANKFURT. Wie ein Sprecher des Instituts heute sagte, seien für die Verwertung der Immobilien sogenannte „Servicer“ zuständig - dies sind oft Spezialinstitute, aber auch viele US-Banken. Die Deutsche Bank hat dem Sprecher zufolge auch praktisch keine Kredite direkt an US-Hauseigentümer vergeben.

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In den vergangenen Tagen sind Ungereimtheiten bei Zwangsräumungen von Immobilien bekannt geworden. Einige Kongressabgeordnete haben sich daraufhin für einen Stopp dieser Maßnahmen ausgesprochen, mit denen Banken im Insolvenzfall ihres Kunden die Kreditsicherheiten verwerten. Sollte es so weit kommen, drohen viele US-Banken auf einem Berg fauler Kredite sitzen zu bleiben.

Hinzu kommen potenzielle Klagen, sollten die Räumungen nicht sauber abgelaufen sein. Die Aktienkurse großer US-Banken sind daher am Donnerstag kräftig unter Druck geraten. In deren Sog fiel auch die Deutsche Bank am Freitag um ein Prozent, während der Gesamtmarkt zulegte.

Die Deutsche Bank und andere Häuser sind in den USA bereits wegen des Verkaufs hypothekenbesicherter Wertpapiere mit Klagen konfrontiert. Dabei geht es darum, ob das Institut die Käufer ausreichend über die Risiken informiert hat. Als Verkäufer dieser strukturierten Papiere ist die Deutsche Bank aber ebenfalls nicht an Zwangsräumungen beteiligt, wie der Sprecher betonte.

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