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Deutsche Bank-Hauptversammlung: Gerichtsprozesse sind die größte Baustelle

Die Finanzkrise kann Deutschlands größtes Geldhaus einholen. Denn die Deutsche Bank ist trotz mancher Einigung immer noch mit vielen Klagen aus der Zeit konfrontiert - ein Thema auf der Hauptversammlung kommende Woche.

Die Zentrale der Deutschen Bank AG spiegelt sich in in einer Fassade: Laufende Prozesse bergen für das Finanzinstitut Milliardenrisiken. Quelle: dapd
Die Zentrale der Deutschen Bank AG spiegelt sich in in einer Fassade: Laufende Prozesse bergen für das Finanzinstitut Milliardenrisiken. Quelle: dapd

DüsseldorfRund 200 Millionen Dollar (gut 150 Millionen Euro) ist es der Deutschen Bank wert gewesen, eine ihrer größten Rechtsstreitigkeiten in den USA vor knapp zwei Wochen mit einem Vergleich zu lösen. Eine mögliche Strafzahlung und Wiedergutmachung von mehr als einer Milliarde Dollar wegen der zwielichtigen Hypothekengeschäfte ihrer US-Tochter MortgageIT ist damit vom Tisch.

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Der Klage zufolge haben die Mitarbeiter von MortgageIT jahrelang die Angaben zu Krediten für Eigenheimbesitzer geschönt, damit der Staat die Finanzierungen absichert. Als viele Kreditnehmer dann ihre Raten nicht mehr zahlen konnten, musste der Staat einspringen – und damit der Steuerzahler. Die Deutsche Bank räumte in einigen Punkten ein Fehlverhalten ein.

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Der scheidende Konzernchef Josef Ackermann erwähnt schon im dritten Absatz des Jahresberichts 2011 die „Sonderbelastungen im Zusammenhang mit Rechtsstreitigkeiten“. So zwangen milliardenschwere Prozessrisiken die Deutsche Bank zu hohen Abschreibungen im Investment-Banking, welche die Sparte im vierten Quartal 2011 sogar in die roten Zahlen rissen.

Auch auf „unvorhergesehene Rechtsrisiken aus der Finanzkrise“ führt das Geldhaus es zurück, dass sich ihr operationelles Risiko bis zum 31. Dezember verglichen mit dem Vorjahr um fast ein Drittel auf 4,85 Milliarden Euro erhöht hat. Ackermanns erklärtes Ziel ist es, den Nachfolgern Anshu Jain und Jürgen Fitschen ein „intaktes Haus“ zu übergeben. Deshalb hatte er angekündigt, dass er bis zu seinem Abschied noch einige Rechtsstreitigkeiten lösen wolle.

  • 23.05.2012, 16:34 UhrEU-Verbot-FERNSEHEN-im--INTERNET

    Stimmt. Denn CHURCH-Media (Kirchenfernsehen) - also dieser GEZ Kram - sollte ja verschlüsselt werden.

    Kirchensteuer ist eine ganz typische ABOFALLE:
    1 mal Prämie (Kommunion/Konfirmaion) dann zahlen

    Wenn ich mein WLAN unvershclüsselt offenlasse krieg ich Ärger. Wenn die GEZ ihren Sender unvershclüsselt offenlässt bekommen die Geld dafür.

    PRIMA GESCHÄFTSMODELL - DAS MACHE ICH JETZT AUCH MAL!

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