
Berlin/Frankfurt/LondonAnshu Jain hat eine klare Vision: Er will als Sieger aus der größten Bankenkrise der Neuzeit hervorgehen. Angesichts der nicht mehr rundlaufenden Weltkonjunktur und der schärferen Regeln der Aufsichtsbehörden glaubt er, „dass in Zukunft nur noch eine Handvoll starker globaler Banken übrig bleibt“. Der gebürtige Inder will den Konkurrenten Marktanteile abjagen, aber zuerst muss er mit dem eisernen Besen durch das eigene Haus gehen, um Kosten einzusparen.
Die Flaute an den Kapitalmärkten führt dazu, dass die Deutsche Bank in den nächsten Wochen gut 1000 Stellen im Investmentbanking abbauen wird, heißt es in gut informierten Finanzkreisen in Frankfurt. „Damit holt die Deutsche Bank das nach, was die internationale Konkurrenz bereits vorgemacht hat. Unter dem früheren Vorstandschef Josef Ackermann war der Konzern bei Personaleinsparungen eher zurückhaltend“, sagt eine mit den Vorgängen vertraute Person. Die Deutsche Bank wollte die Informationen nicht kommentieren.
Die Deutsche Bank ist vom zweiten Platz im Vorjahreszeitraum nun auf die Spitzenposition geklettert. Das Volumen betrug im ersten Halbjahr dieses Jahres 19,78 Milliarden Dollar.
Morgan Stanley hat einen gewaltigen Satz nach oben gemacht. 16,79 Milliarden Dollar betrug das Volumen bei Fusionen und Übernahmen im ersten Halbjahr, statt Platz 12 macht das Platz 2.
Goldman Sachs bleibt mit einem Volumen von 11,41 Milliarden Dollar unverändert auf dem dritten Platz.
Rothschild springt von acht auf vier. Das Volumen betrug 9,72 Milliarden Dollar.
JP Morgan rutscht von Platz 4 auf Platz 5. Das Volumen betrug 8,89 Milliarden Dollar.
Perella Weinberg belegt mit einem Volumen von 8,69 Milliarden Dollar den sechsten Platz.
Macquarie liegt mit einem Volumen von 8,15 Milliarden Dollar auf dem siebten Rang.
Lazard fällt mit einem Volumen von 6,27 Milliarden Dollar von sieben auf acht.
Credit Suisse rauscht von der Top-Position auf den neunten Platz. Das Volumen betrug 5,65 Milliarden Dollar.
Die Citi gleitet von sechs auf zehn mit einem Volumen von 5,28 Milliarden Dollar.
Der Stellenabbau erfolgt unabhängig von der neuen strategischen Ausrichtung des größten deutschen Geldhauses, die von der Doppelspitze aus Jain und Jürgen Fitschen im September verkündet werden soll. Es handelt sich also um eine taktische Anpassung, die vielleicht schon mit den Zahlen zum zweiten Quartal am 31. Juli veröffentlicht wird. Im vergangenen Oktober hatte das Institut bereits die Streichung von 500 Stellen im Investmentbanking angekündigt.
Die großen angelsächsischen Wettbewerber wie Morgan Stanley und Barclays haben seither nach Branchenschätzungen aber im Schnitt schon etwa 1500 bis 1600 ihrer Spezialisten abgebaut. Diese Zahl will jetzt auch die Deutsche Bank angesichts des miesen Umfelds für Kapitalmarktgeschäfte im zweiten Quartal erreichen.
Bei den Gebühren fürs Investment-Banking liegt die Deutsche Bank mit einem Volumen von 100,6 Millionen Dollar weiterhin vorne.
JP Morgan macht einen kleinen Satz vom dritten auf den zweiten Platz. Das Volumen: 68,9 Millionen Dollar.
HSBC belegt mit einem Volumen von 48,5 Millionen Euro den dritten Platz.
Die Commerzbank verbessert sich leicht von Rang sechs auf vier mit einem Volumen von 45,2 Millionen Dollar.
Unicredit landet mit 42,8 Millionen Dollar auf dem fünften Platz (zuvor Platz 9).
Morgan Stanley klettert von elf auf sechs mit einem Volumen von 41,3 Millionen Dollar.
Die Royal Bank of Scotland belegt den siebten Platz. Das Volumen betrug 36,5 Millionen Dollar.
Barclays konnte sich mit einem Volumen von 31,8 Millionen Dollar nicht auf dem siebten Platz halten.
30,5 Millionen Dollar waren es bei der LBBW, das reicht für einen Sprung in die Top Ten (vorher Platz 18).
Goldman Sachs rutscht mit 29,9 Millionen Euro vom zweiten auf den zehnten Platz.
„Man kopiert hier die Strategie anderer Häuser, um keine Wettbewerbskraft einzubüßen“, sagt Nils C. Wilm, Managing Partner bei der Beratungsgesellschaft Banking Consult Executive Search. Wie immer seien die US-Institute hier Vorreiter und befänden sich schon in einem fortgeschritteneren Stadium eines Wandlungsprozesses, bei dem die Strukturen auf die neuen regulatorischen Rahmenbedingungen, Standardisierungen und das zu erwartende Marktvolumen angepasst würden, ergänzt der Berater.
Die Entlassungen im Investmentbanking würden „überwiegend“ im Ausland erfolgen und nicht in Deutschland, wo der Bereich im Vergleich zu London aber auch recht klein ist, heiß es in Finanzkreisen.
Außerdem dürfte es die einzelnen Bereiche mit unterschiedlicher Härte treffen. Während die Bank gestern ankündigte, mit der Devisenhandels-Plattform „Autobahn“ weiter wachsen zu wollen, leidet vor allem das Aktiengeschäft unter den Folgen der Finanzkrise.

Wann werden diese Herren endlich mal richtig durch die Mangel genommen. Die Welt steht am Abgrund, Hass entsteht innerhal Europas und keiner dieser kriminellen Zocker ist bisher im Knast. Das kann doch nicht wahr sein!

Monika Lewinsky [...] hatte derzeit dafür gesorgt, dass Mr Clinton dem Zusammenschluss von Zocking (Investmentbanking) und normalem Banking zugestimmt hat.
Bis dahin war es so, dass die Zocker Buden pleite gingen, wenn sie sich verzockt hatten. Das normale Banking lief aber normal weiter. Und somit hatten die [...] Banker auch keinen Hebel, um die Staaten der westlichen Welt zu erpressen.
Aber mit Monika Lewinsky wurde Mr Clinton dann endlich gefügig gemacht und er stimmte dem Zusammenschluss von Banking und Zocken zu. Und damit hatten die [...] Banker endlich den Hebel, um die westliche Welt zu erpressen. Und damit gaben die FED / CITY dann haufenweise Giftpapiere heraus, die besonders die staatlichen Banken kaufen mussten. (in Dt. Landesbanken, HRE,…).
Herr Peer Steinbrück von den illuminierten Gnaden der Bilderberger ging (wahrscheinlich) mit den FED Banken den Handel ein, dass er dem Kauf der FED Giftpapiere / west Lb. zustimmt und dafür machen sie ihn später über die Bilderberger zum Bundeskanzler.
Man sieht also, das alles macht Sinn und ist von weiser Hand [...] sorgsam vorbereitet worden. Aber schon Herr Rothschild wusste derzeit, wie man mit getürkten Nachrichten sich an geldern der Fürsten königlich bereichern kann.
[...]
[+++Beitrag von der Redaktion editiert+++]

"Jain und Fitschen sparen sich Investmentbanker"
Sind sie nicht selbst die grössten Investmentbanker? Bin ich im falschen Film?
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