Banken

Diskussion: Kommentare zu: Schallende Ohrfeige für designierten Co-Chef Jain

Karikatur eines Community-Trolls

Liebe Leserinnen und Leser,

kennen Sie Trolle? Das sind Unholde, die nichts Gutes im Schilde führen. Internet-Trolle gibt es auch. Das sind solche, die „Beiträge verfassen und sich darin auf die Provokation anderer Gesprächsteilnehmer beschränken“, heißt es in den einschlägigen Definitionen. Solche Provokationen würgen eine Diskussion ab. Internet-Trolle sind also Menschen, die wir in unserer Handelsblatt-Online-Community nicht brauchen. Was wir gut finden, sind Kommentatoren. Gerne solche, die auf den Punkt kommen - von uns aus kurz und schmerzhaft.
Am meisten freuen wir uns, wenn Sie zu Ihrer Meinung mit Ihrem Namen stehen. Wir möchten wissen, mit wem wir diskutieren, und Sie haben ein Recht zu wissen, mit wem Sie sich auseinandersetzen. Wir glauben, dass es zu einem fairen Umgang miteinander im Netz gehört, sich offen gegenüberzutreten.

Ihre Handelsblatt-Online-Redaktion
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  • 16.03.2012, 08:14 UhrKlare_Kante

    Vielen Dank aruba. Ihr Kommentar trifft den Nagel auf den Kopf.

    • 16.03.2012, 16:08 UhrRevisor

      Super Sache, daß die BAFIN mal Flagge zeigt.

      Führungserfahrung hin oder her, damit haben sowohl der Delinquent als auch Jain den längst überfälligen Schuß vor den Bug erhalten.
      Es ist exakt diese Kategorie von Investmentbangstern, die die DB von 25% Redite haben träumen lassen und die die bei der Bankenkrise auf der Täterseite waren.

      Chapeau für die Bafin und weiter so !!!

  • 16.03.2012, 08:38 UhrLe-h-r-tasche

    GEHT SCHON LOS!
    Das Ganze muß natürlich erst ins Englische, sonst versteht er es nicht. Aber vielleicht hilft die Finanzaufsicht und spricht ihn in Englisch mal an.
    Aber meine Vorstellungskraft reicht aus, um zu erkennen, daß hiesige Auguren-Ställe den englischen Auguren-Ställen gleicher Provenienz in nichts nachstehen.
    (Das sich auch Peanuts darunter befinden, ist mir neu)
    DANKE.

  • 16.03.2012, 08:56 UhrDomenq

    Erst Nokia; nun die Deutsche Bank - honi soit qui mal y pense.

  • 16.03.2012, 09:02 UhrPandora0611

    Die Bafin lehnt Gierbankster als Vorstand ab.
    Chapeau! Bafin.
    William Broeksmit ist ein enger Freund des künftigen Co-Vorstandschefs Anshu Jain,
    Die Posten sollten nach Quallifikation und nicht nach Freunschaft besetzt werden.
    Mit Jain an der Spitze entwickelt sich die DB zu einer deutschen GS.

  • 16.03.2012, 09:47 UhrBeobachter

    Man sollte sich in einem Machtkampf (Bafin-DB) nicht voreilig auf eine Seite schlagen.

    Die Schlagzeile "schallende Ohrfeige" ist jedenfalls mehr Schlag als Zeile und ziemlich heftig.

    Offensichtlich schätzt die HB-Redaktion Anshu Jain nicht besonders.
    Das ist nur ein verdecktes Gesicht der Xenophobie in Deutschland und der reflexartigen Allergie gegen Unternehmensmacht. Aus dieser Mischung von Vorurteilen ist noch nie etwas Kluges entstanden, aber jede Menge Schaden.

  • 16.03.2012, 09:52 Uhrgroeschel29764

    Die Bafin Entscheidung kann auch falsch sein. Dazu zu bewerten überlasse ich den Kommentatoren des HB. Richtig interessant wäre es wenn man gegen die Entscheidung Widerspruch einlegen oder klagen könnte. Der zukünftige Vorstand wird sich wohl nicht zu Beginn seiner Amtszeit mit der Bafin anlegen.

  • 16.03.2012, 10:04 UhrBeobachter

    Die Bafin ist jedenfalls keine "heilige Behörde", sondern eine ganz normale Behörde mit starken Machtinteressen - es ist obrigkeitshörige Naivität, etwas anderes anzunehmen.

    In der deutschen Bankenlandschaft mit privaten Geldinstituten und mächtigen Landesbanken, die unmittelbar den Landesministerien unterliegen, ist die Bafin eine klassische Machtorganisation, in der staatliches Gewaltmonopol und eiskalte Wirtschaftsinteressen im Mäntelchen der Geimwohlwahrung zusammenlaufen.

    Dass die Bafin in ihren Kernfunktionen mehrfach versagt hat, haben die Verfehlungen rund um die Hypo Real Estate und andere Versäumnisse bei der Risiko-Einschätzung deutlich gezeigt. Aber darüber redet natürlich niemand, weil die Behörde entsprechend mächtig ist und staatliche Behörden ja in der Regel unter Unschuldsvermutung stehen, sakrosankt zu sein.

    • 16.03.2012, 10:22 Uhrmatze

      lieber eine behörde macht fehler, als ein netzwerk von "betrügerischen egomanen" wie offenbar in firmen wie GS. auf zerohedge gibt scho weitere enthüllungen dazu. ich denk, die skandale gehen gerade erst los! priam bafin.
      allerdings möchte ich auch mal zum ausdruck bringen, dass begabung ( die von herrn Jain ) auch zählt und ich froh bin wenn endlich die könner entscheiden und nicht ...allerdings werde ich mich auf mittlere und lange sicht daran beteiligen zur aufklärung der verkäufe der DB von "dubiosen verbriefungen" an deutsche öffenliche und private finanzinstitute beizutragen. diese institute haben ja wohl nach 2008 chaos in ihren bilanzen.

  • 16.03.2012, 10:12 Uhroeconom

    Wer den vor einigen Wochen im SPIEGEL veröffentlichten und sehr ausführlichen Bericht über das frühere Wirken des Herrn Jain und seiner Helfer gelesen hat, müsste sich immer noch erstaunt die Augen reiben und fragen, wie dieser Mann im Vorstand der Deutschen Bank sitzen kann.

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