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Privatbank Sal. Oppenheim steht Kahlschlag bevor

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Von Haller soll bleiben

Sal. Oppenheim soll im Konzern zwar weiter als eigene Marke erhalten bleiben. Doch Abspecken muss das Haus nun allemal: "In den kommenden 15 Monaten sollen Doppelungen in den Organisationsstrukturen von Sal. Oppenheim und Deutscher Bank überprüft und abgebaut werden", teilte die Privatbank mit. Wo möglich, soll die Infrastruktur der Mutter genutzt werden.

Privatbanken

Einzelne Bereiche sollen sogar vollständig in die Deutsche Bank integriert werden. So wird etwa ein Großteil der Publikumsfonds, bei denen Sal. Oppenheim das Portfoliomanagement bislang selbst machte, an die erfolgreiche Fondsgesellschaft DWS abgegeben. Damit dürfte aber noch nicht Schluss sein. "Alle Bereiche stehen auf dem Prüfstand", sagte eine mit den Überlegungen vertraute Person der Nachrichtenagentur Reuters. "Sal. Oppenheim muss einfach noch mehr für die Effizienz tun."

"Mit dem Umbau des Bankhauses stellen wir uns frühzeitig auf die Umwälzungen im deutschen Privatbankenmarkt ein", erklärte Oppenheim-Chef von Haller. Sein Stuhl wackelt nach Angaben aus Finanzkreisen nicht. Neben der Verwaltung großer Privatvermögen soll sich die Bank auch künftig um die Betreuung bestimmter institutioneller Kunden kümmern - etwa Stiftungen, familiengeführte Unternehmen und kirchliche Einrichtungen. Das Depotbank-Geschäft wird sogar ausgebaut.

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  • 20.11.2012, 20:21 UhrPetras_Pussy

    Jungs, bedankt euch bei Middelhoff das ihr bei der Deutschen gelandet seid. Oder vielleicht doch lieber bei dem Dummchen Schickedanz?

  • 20.11.2012, 20:30 Uhrhanwufu

    Da bin ich mal gespannt. Gerade beim Asset Management habe ich meine Zweifel, ob die DB dass alles konsoldiert bekommt. Ich habe meine Zweifel, dass DB selber weiß was sie alles haben. Ich habe meine Zweifel, ob DB Manager über wissen welche Organisationsformen im Asset Management über anzuwenden sind. Kurzum: Ich halte den Michele Faissola für genauso einen Maulhelden wie seine Vorgänger.

  • 20.11.2012, 23:37 Uhrbarilla

    Als ehemalige Oppenheim-Angestellte kann ich sagen: da haben eine Menge feiner Menschen gearbeitet; allesamt hart arbeitend und sehr kunden- und outputorientiert. Es war eine tolle Zeit.

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