
Die Finanzinvestoren sind wesentlich für die Wirtschaftskrise verantwortlich. Bedenkt man z.B. die Machenschaften bei ATU: ein solides Unternehmen wurde ruiniert, ähnlich bei Märklin - dort war es schon deutlich kriminell.
Immer das gleiche Muster: Kauf , Aussagen, Zerstören.
Das Geld fließt in Taschen der reichen Eigner, die Beschäftigten werden vom Steuerzahler mit H4 bzw. Aufstockung aufgefangen.
Typische Umverteilung von unten nach oben, DIE Ursache der Krise.

Ich glaube, man kann es mit pauschalen Aussagen, wer welche Interessen verfolgt, sich nicht immer so leicht machen.
Hier meine Erfahrung mit Finanzinvestoren:
Vor mehreren Jahren verkaufte ein Miteigentümer meines damaligen Arbeitgebers seinen Unternehmensanteil an den anderen Miteigentümer.
Der Deal wurde von Finanzinvestoren abgewickelt. Der Kaufpreis wurde dem Unternehmen angelastet, dh. der Verschuldungsgrad des Unternehmens erhöhte sich und Eigenkapital eines Finanzinvestors wurde zusätzlich eingebracht, welches allerdings nur bis 2012 zur Verfügung steht.
Die Kosten der Übernahme belasten die Unternehmung langfristig und stehen für andere Investitionen nicht mehr zur Verfügung. Wesentliche Forderungen der Finanzinvestoren wurden auch noch – in Kombination mit andren Ansprüchen - verbrieft und in „kleinen“ Stücken weiterverkauft.
Persönlich fand ich die Sache nicht so schlecht, da ich eine einen Forderungbrief für Euro 50.000 Ende 2009 zum Kurs von 14 % gekauft habe und jetzt aufgrund der guten Konjunktur davon auszugehen ist, dass 2012 dieser mit einer Quote von fast 100 % (zzgl. Dividenden) zurückgezahlt wird.

Der Markt für Kreditverkäufen ist auch recht tod. Das Klumpenrisiko eines Multi Millionenkredit möchte keiner haben. Wenn so eine Firma Probleme bekommt, hat die Bank auch ein Problem.