
FRANKFURT. Das Geschehen an den internationalen Finanzmärkten und Wertpapierbörsen ist für die breite Öffentlichkeit immer schwerer zu durchschauen. Neben den traditionellen Börsen tummeln sich zunehmend neue – in der Regel von Banken gegründete – Akteure auf diesem Markt. Bei den Konkurrenten der Börsen handelt es sich zum einen um institutsübergreifende alternative Handelsplattformen (MTF) und zum anderen um institutseigene Dark Pools.
Dark Pools sind anonyme Aktienplattformen für Großtransaktionen. Nachdem in den USA und in Europa immer mehr Wertpapier-Transaktionen an den traditionellen Börsen vorbei durch Dark Pools abgewickelt werden, initiieren Banken jetzt auch in Asien solche vollautomatisierten Handelsplattformen im Dunkeln: Die Citigroup hat eine Ausweitung ihres Dark-Pool-Geschäfts in Australien auf den Finanzplatz Singapur angekündigt. Daraufhin hat auch die Deutsche Bank AG angekündigt, ihren Kunden in Hongkong ab sofort das Handeln von Aktien im Dunkeln anzubieten.
Bei den auf diesem Wege abgewickelten Transaktionen bleibt die Öffentlichkeit sowohl hinsichtlich der tatsächlich gehandelten Volumina als auch der abgeschlossenen Preise weitgehend im Dunklen und im Unklaren. Dies hat Kritiker auf den Plan gerufen, weil sich die Banken als Betreiber dieser Plattformen einen Informationsvorsprung verschaffen.
Die Kritiker sprechen von Systemrisiko
Sowohl die MTFs also auch die Dark Pools haben seit ihrer Gründung steigende Umsätze. Die Deutsche Bank hatte ihren US-Kunden im März und ihren Kunden in Europa im April einen solchen Dienst angeboten. Wegen der positiven Erfahrungen dort hat sie sich jetzt entschlossen, auch den asiatischen Markt zu besetzen. „In Asien passt sich die Ausführung von Wertpapieraufträgen dem Tempo in den USA und in Europa an“, begründet der für diesen Bereich zuständige Mark Davis von der Deutschen Bank in Hongkong die Initiative.
Kritiker wie Ronald Joseph Arculli, Chairman der Hong Kong Exchanges & Clearing Ltd., hatten Dark Pools und MTFs auch wegen des Mangels an Transparenz und der unzureichenden Regulierung als Systemrisiko bezeichnet. Deutsche-Börse-Vorstandschef Reto Francioni sieht die Handelsplattformen als Parasiten. Sie leisteten keinen eigenen Beitrag für den globalen Wertpapierhandel, sondern würden sich an Dienstleistungen traditioneller Börsen „andocken“.
was sollen sie tun etwa die wahrheit sagen sich steinigen lassen von den belogenen,betrogenen bankkunden steuerzahler,das weiterlügen treibt sie an,das weglaufen vor der wahrheit,wir haben alles vermarktet wir haben alles vergeigt,zögert es hinaus,bis es eine technologie gibt die uns ermöglicht den planeten zu verlassen bevor er uns um die ohren fliegt.der gau ist gewaltig der den hörigen bevorsteht,den packen sie nicht mehr.
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