
FrankfurtDie Commerzbank hat den Stresstest der europäischen Bankenaufsicht EBA mit einem dicken Kapitalpolster bestanden. Aus der Kapitallücke in Höhe von 5,3 Milliarden Euro, die die Bank im Dezember noch vorwies, ist nun ein Kapitalüberschuss von 2,8 Milliarden Euro geworden. Das erfuhr das Handelsblatt aus Finanzkreisen.
Damit steigerte die Commerzbank ihre Kernkapitalquote nach den geltenden Standards auf mehr als zwölf Prozent. Nach den verschärften Kriterien, die von 2013 an gelten, käme die Bank Reuters-Kreisen zufolge - Übergangsfristen außen vor gelassen - auf fast acht Prozent, das ist mehr als der Branchenprimus Deutsche Bank. Bei Anlegern kam die Nachricht gut an: Die Commerzbank-Aktie legte um 1,5 Prozent auf 1,28 Euro zu.
2011 ist das letzte Jahr, für das die WestLB ihre Jahresbilanz bekannt gab. Die Bank, die zum Großteil dem Land Nordrhein-Westfalen, der NRW.Bank und den Sparkassenverbänden des Rheinlands und Westfalen-Lippe gehörte, ist mittlerweile zerschlagen. Die Zertifikategeschäfte übernahm die Helaba.
Bilanzsumme (2011): 167,90 Milliarden Euro
Die Postbank gehört mittlerweile zur Deutschen Bank und betreut mit rund 19.000 Angestellten fast 14 Millionen Kunden.
Bilanzsumme (2011): 192,00 Milliarden Euro
Die Eurohypo AG ist eine Tochter der Commerzbank - und ein Milliardengrab. Zehn Jahre nach der Gründung wird die Hypothekenbank nun zerschlagen. Die Eurohypo AG ist nach der WestLB die zweite deutsche Bank, die die Krise nicht überlebt hat. Jedoch ist ihre Bilanzsumme noch um einiges größer als die der Landesbank.
Bilanzsumme (2011): 203,00 Milliarden Euro
Auch die NordLB schaffte es nur mit Staatsmitteln, die Bankenkrise zu überstehen. Die EU-Bankenaufsicht verordnete der Bank der Länder Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern ihr Eigenkapitalpolster gehörig aufzustocken.
Bilanzsumme (2011): 227,60 Milliarden Euro
Die BayernLB machte in den vergangenen Wochen mit einem Streit mit der EU-Kommission Schlagzeilen. Die in der Krise taumelnde Bank muss dem Land Bayern fünf Milliarden Euro an Krisenhilfen zurückzahlen.
Bilanzsumme (2011): 309,10 Milliarden Euro
Auch die Hypo Real Estate überlebte die Krise nur knapp: Die Immobilienbank wurde verstaatlicht und lagerte ihre Altlasten in eine Bad Bank aus. Bis 2015 muss die Hypo Real Estate jedoch wieder privatisiert werden, entschied die EU.
Bilanzsumme (2011): 236,60 Milliarden Euro
Die LBBW ist mit einer Bilanzsumme von über 370 Milliarden Euro die größte deutsche Landesbank. Das Geldinstitut gehört fast vollständig dem Land Baden-Württemberg, dem Sparkassenverband des Landes und der Stadt Stuttgart.
Bilanzsumme (2011): 373,10 Milliarden Euro
Die deutsche Unicredit Bank AG, besser bekannt unter ihrem Markennamen Hypovereinsbank, ist ein Tochterunternehmen der größten italienischen Bank, Unicredit. Die italienische Großbank hat gerade eine Umstrukturierung angekündigt: Die Tochtergesellschaften und damit auch die Hypovereinsbank sollen mehr Autonomie bekommen.
Bilanzsumme (2011): 395,70 Milliarden Euro
Zur DZ Bank AG gehören neben der Volksbanken Raiffeisenbanken auch die Bausparkasse Schwäbisch Hall oder die R+V Versicherung. Die DZ Bank AG ist das Zentralinstitut für insgesamt 900 Genossenschaftsbanken mit rund 30 Millionen Kunden.
Bilanzsumme (2011): 405,90 Milliarden Euro
Die Kreditanstalt für Wideraufbau (KfW) ist die deutsche Förderungsbank unter Aufsicht des Finanzministeriums. Sie gibt Kredite an Existenzgründer und Firmen im Rahmen von Förderprogrammen der Bundesregierung und ist für die Finanzierung von Infrastrukturvorhaben zuständig.
Bilanzsumme(2011): 494,80 Milliarden Euro
Die Commerzbank belegt mit einer Bilanzsumme von über 600 Milliarden Euro Platz zwei unter den größten deutschen Banken. Die Bank ist in 52 Ländern vertreten und betreut nach eigenen Angaben rund 15 Millionen Privat- und eine Millionen Firmenkunden in der ganzen Welt.
Bilanzsumme(2011): 661,80 Milliarden Euro
Die international erfolgreiche Deutsche Bank nimmt unangefochten den ersten Platz der größten deutschen Banken ein. Ihre Bilanzsumme ist rund 3,5 mal so groß wie die der Commerzbank. Die Bank beschäftigt über 100.000 Mitarbeiter – knapp 50.000 davon in Deutschland.
Bilanzsumme (2011): 2164,10 Milliarden Euro
Die Bank, die am Donnerstag ihre Quartalszahlen veröffentlicht, wollte sich dazu gegenüber dem Handelsblatt nicht äußern. Um dieses Ziel zu erreichen, hatte die Bank vor allem Risikogeschäft reduziert. Zuletzt verkaufte das Institut Ende Juli deshalb auch seine defizitäre Ukraine-Tochter, die Bank Forum. „Der Vorstand ist auf das Thema Eigenkapital total fixiert“, hieß es aus Finanzkreisen.
... dreht sich alles um einen finanztechnischen Begriff, die Kernkapitalquote (englisch: „Tier“). Für den letzten Stresstest forderte die europäische Bankenaufsicht EBA mindestens neun Prozent hartes Kernkapital von Europas Banken: Bis Ende Juni 2012 mussten die Institute diesen Wert erreichen. In dem Test ermittelten die Aufseher, wie groß die Kapitallücke der Geldhäuser bei einer Bewertung der von ihnen gehaltenen Staatsanleihen zu Marktpreisen ist.
... indem man das Kernkapital (damit ist das unmittelbar haftende Eigenkapital gemeint) durch die Summe der Risikoposten (etwa Kredite und Wertpapiere) teilt. Die Kernkapitalquote sagt also aus, inwieweit die Risikopositionen durch eigene Mittel gedeckt sind, sprich wie dick der Risikopuffer der Bank ist. Die Kernkapitalquote gilt darum als wichtige Zahl, um Stabilität und Stärke einer Bank zu beurteilen. Wer mehr Kernkapital hat, kann Verluste besser abfedern.
... im Sommer 2011 hatten die EU-Aufseher als Untergrenze fünf Prozent hartes Kernkapital von Europas Banken gefordert. Dabei hatte die EU-Bankenaufsicht EBA strengere Maßstäbe angelegt als beim Test 2010: Es wurden bereits die engeren Eigenkapitalregeln nach den neuen Bankenregeln („Basel III“) berücksichtigt, obwohl diese erst von 2013 an gelten.
... gingen in dem damaligen Test von einer harten Kernkapitalquote aus („Core Tier 1“). Diese umfasst gezeichnetes Kapital und Rücklagen, nicht aber die bei deutschen Landesbanken üblichen Stillen Einlagen und auch kein sogenanntes hybrides Kapital (Zwischenformen von Schulden und Eigenkapital).
Unklar ist, wie sich der Sparkurs der Bank auf das Privatkundengeschäft auswirken wird. Die Erträge dort entwickeln sich schleppend. Deshalb denkt die Bank dort über Personalabbau nach, auch an die Schließung weiterer Filialen wird gedacht. Die Bank will ihre neue Strategie im Privatkundengeschäft im November veröffentlichen, hieß es in Finanzkreisen.
Am Donnerstag legt die Bank ihre Quartalszahlen vor. Vergangene Woche hatte sie einen Vorsteuergewinn von etwa 350 Millionen Euro in Aussicht gestellt. Außerdem will die Bank Details über die neue Aufgabenverteilung in ihrem Vorstand bekannt geben. Denn seit dem Beschluss der Bank von Ende Juni, das Immobilien- und Schiffsfinanzierungsgeschäft komplett aufzugeben, hat Vorstandsmitglied Jochen Klösges, keinen eigenen Aufgabenbereich mehr. Denn für die Abwicklung ist im Vorstand schon Personalvorstand Ulrich Sieber zuständig.

Bitte erstmal informieren 16 Milliarden wurden zurückgezahlt. Dem Steuerzahler hat das im Gegenteil zu unseren Landesbanken nichts gekostet.

Die Steuerzahler Coba erhöhrt das Eigenkapital, supi!
Wenn nicht auch egal, wir retten euch wieder beim nächsten Crash - Merkel`s systemrelvante Volksverklärung!
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