
Ich habe mir die Gründe nicht weiter durch gelesen und hoffe noch auf die Ironie irgendwo im Text.
Sparkassen waren die Inhaber und die bestimmenden Faktoren bei den Landesbanken welche die Institute in Deutschland sind die am meisten beschädigt wurden. Auch bei dem Verkauf von Lehmann-Zertifikaten und Falschberatung im Anlagebereich ist die Sparkasse mit Federführend gewesen.
Das Geld ist sicher? Ja aber nur weil Komunal dafür gebürgt wird von Haus aus - eine Garantie durch Steuergelder.
Ich entschuldige mich wenn das irgendwo in diesem irrsinnigen langen Text noch auftaucht - wenn jedoch nicht der größte bull'''' den ich lange gelesen habe.

Sie scheinen noch im letzten Jahrzent zu leben: die Gewährträgerhaftung wurde zum 18.07.2005 auf Druck der Privatbanken aufgelöst.
Auch ihre weiteren Argumente sind mehr als zweifelhaft.
Bei einer staatlich unterstützten Großbank tätig?

In diesem Zusammenhang sei noch der Hinweis gegeben, dass sich gerade ein gewisser Herr Mario Monti aus Italien in seiner Funktion als EU-"Wettbewerbskommissar" als Totengräber der Gewährträgerhaftung betätigt hat. Sicherlich ein bloßer bedauerlicher Zufall der Geschicht... Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.
Die Sparkasse ist - genau wie die Genossenschaftsbank - ein Gegenentwurf zur "Zockerbude". Die Gewährträgerhaftung gehört dringend wieder eingeführt.

Tolle Sparkassen .... sie velangt horrende Zinsen, dafür das sie einem NICHTS gibt !
Fiat Money, Schuldgeld aus dem NICHTS. Ohne Werthaltigkeit, nur von dem Glauben der dummen Schafherde am Leben erhalten....
Und gleichzeitig bekommt man die doofen hauseigenen Finanzprodukte aufgeschwatzt....

Danke liebes Handelsblatt, dass dies auch mal gesagt wird ! Das unterschreibe ich 100% ig !

Was soll dieser "Brief"? Das ist die billigste Werbung für eine Organisation, die über ihre Landesbanken mehr als genug "Dreck am Stecken"! Wenn sich ein Kundenberater darüber beklagt, dass er nicht mehr genügend Zeit für ein längeres Gespräch (auch über Allgemeinplätze) mit seinen Kunden hat, dann ist das beklagenswert, aber der Kunde hat letztendlich die falsche Bank gewählt! Die Deutsche Bank ist auf Investoren angewiesen, und hat keine Gewährsträger im Hintergrund, der sie notfalls aus dem Schlamassel ziehen könnte. Doch was haben die "ehrbaren" Sparkassen gemacht? Sie ließen den bayr. Steuerzahler bluten, mit dem Ergebnis dass die EU-Kommission nun einen Nachschlag der bayr. Sparkassen fordert. Und bei der West-LB gehörten die Sparkassen zu den größten Drückebergern. Doch das zählt nicht, Hauptsache der schöne Schein wird erhalten, denn "Schwarze Schafe" gibt es in jeder Familie!

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/banken/zaesur-fuer-die-deutschen-landesbanken-und-sparkassen-der-wegfall-der-garantien-und-die-folgen/2529170.html

Der Artikel hat völlig recht! Sparkassen haben für unser Gemeinwesen eine positive Funktion, da sie der Realwirtschaft und ihrer jeweiligen Region verpflichtet sind.
Dezentralität und enge Verbindung zu den Kommunen stellen eine demokratische Kontrolle sicher. Der Geschäftserfolg der Sparkassen kommt der jeweiligen Region zu Gute.
Natürlich ist auch dieses System nicht frei von Fehlern - auf die Rolle einiger Landesbanken wurde ja bereits hingewiesen. Aber man darf hier nicht ständig Ursache und Wirkung verwechseln, denn das Problem bestand ja wohl vor allem darin, dass einige Landesbanken willig in die "Schrottpapiere" der Großbanken investiert haben - wie viele andere Institutionen und Anleger übrigens auch.
Gemeinwohlorientierte und regionale Sparkassen sind Teil der Lösung - renditemaximierende Großbanken, die sich nur zu ihrer Rettung mit dem Gemeinwesen einlassen, sind dagegen Teil des Problems!

Obwohl ich nur 5 Seiten gelesen habe: Die Volksbanken, auf die die Tugenden ebenso zutreffen, kommen mir ein wenig zu kurz...