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Entschädigungen: Landesbanken erwägen Angriff auf US-Institute

exklusiv Gemeinsam mit zwölf anderen europäischen Banken erwägen einige deutsche Landesbanken einen Angriff auf US-Institute wie die Bank of America. Sie erhoffen sich Entschädigungen in Höhe von gut 20 Milliarden Dollar.

Auf die US-Banken könnte es bald teuer werden: Europäische Banken erheben Ansprüche. Quelle: dapd
Auf die US-Banken könnte es bald teuer werden: Europäische Banken erheben Ansprüche. Quelle: dapd

New YorkDeutsche Landesbanken erwägen, sich mit einer Gruppe von europäischen Banken zusammenzuschließen, um gemeinsam gegen US-Institute vorzugehen. Sie zielen dabei auf mögliche Entschädigungszahlungen ab, weil den europäischen Banken vor der Finanzkrise fehlerhafte Hypothekenanleihen verkauft wurden. Branchenkennern zufolge hätten die Landesbanken eine Chance, gut 20 Milliarden Dollar von großen US-Banken wie der Bank of America zurückzubekommen.

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Nach Informationen des Handelsblatts überlegt eine Gruppe von etwa zwölf europäischen, darunter mehreren deutschen, Banken bereits seit Monaten, ob sie sich für den Angriff formieren. Finanzkreisen zufolge haben sich Banker sowohl in deutschen als auch in anderen europäischen Städten getroffen, um ihre Möglichkeiten auszuloten.

Landesbanken

Doch die Zeit drängt: Rechtsanwälten zufolge laufen die Institute Gefahr, die Frist für ihre Ansprüche verstreichen zu lassen. Die vorherrschende Meinung ist, dass Käufer nach Abschluss der Verbriefung sechs Jahre Zeit haben, um gegen die Banken vorzugehen. Für viele Hypothekenpapiere läuft die Frist im ersten Halbjahr 2013 aus.

  • 24.07.2012, 16:12 UhrHannes

    Anscheinend wachen die Europäischen Banken langsam auf. Kommt mir vor, wie das Kanninchen vor der Schlange.
    USA befiel, wir folgen. Mit der schlechten Bilanz würden wir schon lange auf Ramsch heruntergestuft, Aber werd stuft herunter? Die USA

  • 24.07.2012, 09:32 UhrQualm

    Sie haben zwar recht, die Deutsche Börse hätte viele Listings nicht zulassen dürfen. Aber ich kenne niemanden der Pennystocks im Freiverkehr gekauft hat ohne sich des extremen Risikos, einschließlich des Betrugsrisikos bewusst war. Ich finde es ärmlich gegen die Börse vor Gericht zu ziehen, wenn dann der vorher bekannte Risikofall tatsächlich eintritt.

  • 24.07.2012, 09:19 Uhrbitjaeger

    Ganz einfach, für Ihre Zockerei erhalten Sie Ihre gerechte Strafe. Zähne zusammenbeissen und durch...

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