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Finanzkrise: Citigroup streicht 53 000 Jobs

Der Aderlass geht weiter: Die schwer angeschlagene Citigroup setzt nochmals zu einem radikalen Sparplan an, dem rund 53 000 Stellen zum Opfer fallen sollen. Dabei hat die Citigroup bereits Zehntausende von Jobs abgebaut. Die Finanzkrise hat die US-Bank schwer getroffen.

Eines der größten Opfer der Finanzkrise: Die Citigroup. Foto: ap Quelle: ap
Eines der größten Opfer der Finanzkrise: Die Citigroup. Foto: ap Quelle: ap

HB NEW YORK. Die von der Finanzkrise schwer getroffene US- Großbank Citigroup streicht weitere 53.000 Arbeitsplätze, wie aus informierten Kreisen zu erfahren ist. Die Bank beschäftigte Ende des dritten Quartals 2008 insgesamt rund 352 000 Mitarbeiter. Die von der Finanzmarktkrise betroffene Bank hat bereits ein Restrukturierungsprogramm aufgelegt, zu dem schon der Abbau von 22.000 Jobs weltweit gehörte.

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Die Citigroup zählt mit Milliardenverlusten zu den weltweit größten Opfern der Finanzkrise. Sie steckt mittlerweile vier Quartale in Folge tief in den roten Zahlen. Das Minus summiert sich auf mehr als 20 Mrd. Dollar. Die Bank will sich früheren Plänen zufolge zudem von großen Konzernteilen trennen. In Deutschland verkaufte die Bank bereits ihr Privatkundengeschäft.

Citigroup-Chef Vikram Pandit kündigte die drastischen Einschnitte bei einer Mitarbeiterversammlung an. Der seit rund einem Jahr amtierende Konzernchef steht angesichts der anhaltenden Probleme der Bank enorm unter Druck.

Die Bank hatte zuvor bereits Zehntausende Jobs abgebaut. Vor rund einem Jahr beschäftigte die Citigroup noch rund 375 000 Mitarbeiter. Auch andere US-Finanzhäuser wie J.P. Morgan Chase stehen Berichten zufolge vor weiteren massiven Stellenstreichungen.

Weltweit gingen in der Bankenbranche wegen der Kreditkrise Schätzungen zufolge bislang mindestens 160 000 Arbeitsplätze verloren. Die Finanzhäuser verbuchten zusammen Abschreibungen und Wertverluste von mehr als 700 Mrd. Dollar.

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