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GBW-Deal: BayernLB-Wohnungen locken Interessenten an

Die 32.000 Wohnungen der BayernLB ziehen nach Angaben aus Branchen- und Finanzkreisen viele Investoren aus dem In- und Ausland an. Die BayernLB muss sich auf Drängen der EU von ihren Immobilienbeständen trennen.

Das Interesse am Wohnungspaket der BayernLB ist groß. Unklar ist, welche der Interessenten letztlich mitbieten werden. Quelle: dpa
Das Interesse am Wohnungspaket der BayernLB ist groß. Unklar ist, welche der Interessenten letztlich mitbieten werden. Quelle: dpa

Frankfurt/MünchenRund zwei Dutzend Interessenten hätten den Finger gehoben und Informationen zur Immobilientochter GBW angefordert, sagten mehrere mit dem Prozess vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters am Freitag. Vorläufige, noch unverbindliche Offerten werden nun bis Mitte Dezember erwartet. Die Zahl der Bieter reduziert sich dann erfahrungsgemäß recht schnell. Deutschlands zweitgrößte Landesbank hofft auf einen Verkaufspreis von 2,5 Milliarden Euro, wie die Insider berichteten.

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Bei einigen Interessenten liege die Preisvorstellung dagegen eher bei zwei Milliarden Euro. Die strengen Regeln zum Mieterschutz schmälern ein Stück weit die künftigen Renditen“, hieß es bei einem potenziellen Käufer. Die Münchner Bank wollte sich zum aktuellen Stand nicht äußern.

Der GBW-Deal soll bis April 2013 abgeschlossen sein. Es dürfte der größte Verkauf privater Wohnungen in Deutschland im kommenden Jahr werden, nachdem schon 2012 etliche milliardenschwere Pakete den Besitzer gewechselt haben. Die BayernLB muss sich auf Drängen der EU von ihren Immobilienbeständen trennen. Die ostdeutsche Tochter DKBI verkaufte sie zu Jahresbeginn bereits an den Hamburger Wohnungskonzern TAG.

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Dass das Interesse an der süddeutschen GBW nun ungleich größer ist, dürfte auch daran liegen, dass sich ein Großteil der Wohnungen in München befindet, wo die Kaufkraft besonders hoch ist und die Preise für Miet- und Eigentumswohnungen seit Jahren deutlich anziehen. Gerade strategische Investoren wollen davon profitieren.

Einige Bieter haben ihr Interesse bereits vor Monaten offiziell gemacht: Dazu zählen die Augsburger Wohnungsgesellschaft Patrizia und die bayerischen Kommunen. Sie schließen sich jeweils mit finanzstarken Versicherern und Pensionskassen zu Bieterkonsortien zusammen. Patrizia bekam mit diesem Modell schon beim Verkauf der LBBW-Wohnungen den Zuschlag. Auch der österreichische Immobilienkonzern Immofinanz wollte sich die GBW-Bestände näher anschauen. Die Wiener Conwert hat das Kreisen zufolge ebenfalls vor.

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