
ZürichDie Schuldenkrise und der enttäuschende Börsengang von Facebook haben der Schweizer Großbank UBS das zweite Quartal verhagelt. Der Reingewinn sank auf 425 Millionen Franken (350 Millionen Euro) von 827 Millionen im Auftaktquartal und einer Milliarde im Jahr davor, wie die Bank am Dienstag mitteilte.
Die weiteren Aussichten schätzt das größte Schweizer Geldinstitut vorsichtig ein. Wenn es in der europäischen Schuldenkrise, im US-Staatshaushalt und im europäischen Bankensektor keine nachhaltige Besserung gebe, „sind weitere Ergebnisverbesserungen unter der herrschenden Marktlage unwahrscheinlich“, erklärte die Bank. Von Reuters befragte Analysten hatten mit einem Gewinn von 1,14 Milliarden Franken gerechnet.
Barclays (Großbritannien) - Marktkapitalisierung (2011): 36,1 Milliarden Euro
Deutsche Bank (Deutschland) - Marktkapitalisierung (2011): 36,1 Milliarden Euro
Royal Bank of Scotland (Großbritannien) - Marktkapitalisierung (2011): 36,6 Milliarden Euro
UBS (Schweiz) - Marktkapitalisierung (2011): 41,3 Milliarden Euro
BNP Paribas (Frankreich) - Marktkapitalisierung (2011): 45,4 Milliarden Euro
Standard Chartered (Großbritannien) - Marktkapitalisierung (2011): 45,5 Milliarden Euro
Allied Irish Banks (Irland) - Marktkapitalisierung (2011): 48,8 Milliarden Euro
Banco Santander (Spanien) - Marktkapitalisierung (2011): 54,3 Milliarden Euro
Sberbank (Russland) - Marktkapitalisierung (2011): 55,9 Milliarden Euro
HSBC Holdings (Großbritannien) - Marktkapitalisierung (2011): 120,8 Milliarden Euro
Der von der US-Börse Nasdaq schlecht gemanagte Börsengang des Internet-Kontaktnetzes Facebook kostete UBS 349 Millionen Franken. Dazu kamen Umsatzrückgänge im Handel mit Aktien und Zinspapieren infolge der Schuldenkrise, die sich im Investmentbanking zu einem Verlust von 130 Millionen Franken summierten. Indikationen zufolge dürfte die UBS-Aktie an der Börse etwa drei Prozent verlieren.
Punkten konnte die größte Schweizer Bank bei reichen Kunden. Das Netto-Neugeld im Wealth Management stieg auf 9,5 Milliarden Franken von 6,7 Milliarden Franken im Quartal davor. Ohne Sonderfaktoren sank der Gewinn der Sparte sank leicht auf 502 Millionen Franken. Der Bereich verwaltet 783 Milliarden Franken. Im Wealth Management USA schaffte UBS mit 211 Millionen Dollar einen Rekordgewinn.

"Punkten konnte die größte Schweizer Bank bei reichen Kunden."
Klar doch. Schwarzgeld, Drogengeld, Steuerhinterziehung, Fluchtgeld aus den PIIGS. Geldwäsche hat immer Hochkonjunktur. Und die Schweizer Hehlerbanken immer mittendrin.
Außerdem müssen speziell die deutschen Steuerhinterzieher noch schnell ihre Gelder in Offshore Gebiete verschieben um von Schäubles "Steueramnesie" verschont zu bleiben.
Na dann Prost

Jaja die UBS :D Könnte ein Buch über Banken und das Interne schreiben...da würde so mancher in die Schockstarre gehen, weinen und ein anderer würde sich vor totlachen nicht mehr halten. Ein Kindergarten, ist fast ein Witz dagegen.

Fast kaum zu glauben, das Marc Zuckerberg noch abgebrühter ist als die Banken. Erst klaut er ganz offensichtlich die Idee von Facebook seinen Kommilitonen, dann zockt er Anleger und Banken ab und bald verkauft er die bei FB von den Usern gespeicherte Privatsphäre an Interessenten.
Hut ab!
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