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Gewinneinbruch: Investmentbanking lohnte sich für Credit Suisse

Die Einsparungen reichen noch nicht: Die Schweizer Großbank Credit Suisse will die Kosten nach einem schwachen Quartal noch stärker senken. Beim Investmentbanking liefert das Geldhaus hingegen sehr ansehnliche Zahlen.

Credit Suisse schraubt weiter an den Kosten: Nach einem Gewinneinbruch muss die Großbank sparen. Quelle: Reuters
Credit Suisse schraubt weiter an den Kosten: Nach einem Gewinneinbruch muss die Großbank sparen. Quelle: Reuters

ZürichFür die Schweizer Großbank Credit Suisse (CS) hat sich das Festhalten am riskanten Investmentbanking im vergangenen Jahr ausgezahlt. Der von der Geldschwemme der Notenbanken befeuerte internationale Anleihehandel verhalf dem zweitgrößten Schweizer Geldhaus im Jahr 2012 zu einem Milliardengewinn in dem seit der Finanzkrise umstrittenen Geschäftsfeld.

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Während der Lokalrivale UBS dieses Geschäft mit Verlust zurückfuhr und auch die Deutsche Bank dort Altlasten bereinigen musste, schaffte die zweitgrößte Schweizer Bank in der Sparte einen Vorsteuergewinn von rund zwei Milliarden Franken. Der Konzerngewinn sank allerdings stärker als erwartet um rund ein Viertel auf 1,48 Milliarden Franken (1,2 Milliarden Euro).

Bank-Manager haben es in diesen Tagen schwer, die eigenen Institute wollen ihre Boni kürzen oder knüpfen die Auszahlung plötzlich an Bedingungen. Und die Politik droht ihnen sogar mit Gefängnisstrafen. Richtig so!

Der CS-Vorstandschef und gelernte Investmentbanker Brady Dougan, der viel Kritik einstecken musste, weil er im Gegensatz zu UBS am Kapitalmarktgeschäft festhielt, sah sich durch die Zahlen bestätigt. „Wir haben ein kapitaleffizientes Investmentbanking-Geschäft aufgebaut, das sich auf margenstarke Geschäftsbereiche konzentriert“, erklärte er am Donnerstag bei der Vorlage des Jahresabschlusses. Dass die Investmentbank-Sparte im vierten Quartal bereits wieder Schwung verlor, sei saisonalen Faktoren geschuldet. „Die Ertragsentwicklung zum Jahresauftakt 2013 war erfreulich, vergleichbar mit den Vorjahren“, sagte der Konzernchef. Das Quartalsergebnis im Investmentbanking sei etwas enttäuschend, sagte Kepler-Analyst Dirk Becker. „Aber es ist immer noch das beste Resultat der europäischen Investmentbanken“.

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Belastet wurde der Konzern-Jahresgewinn für 2012 durch bilanziell bedingte Bewertungsverluste für die Verbindlichkeiten der Bank. Der Marktwert der CS-Schulden nahm zu, was die Bank rund 2,3 Milliarden Franken Gewinn kostete. Der bereinigte Gewinn verdoppelte sich auf knapp 3,56 Milliarden Franken. „Das bereinigte Ergebnis ist solide“, so der ZKB-Analyst Andreas Venditti. Trotzdem will Dougan den Sparkurs verschärfen.

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Die Kosten sollen bis 2015 um 4,4 Milliarden im Jahr reduziert werden, anstatt der bisher angepeilten vier Milliarden. Was das für die Mitarbeiter bedeutet, ließ Dougan offen. Im vergangenen Jahr baute die Bank 2300 Stellen ab, davon 900 im Investmentbanking. Wie die Boni dieses Jahr ausfallen, wollte der Konzernchef noch nicht sagen. UBS, die einen Jahresverlust von 1,9 Milliarden Franken einfuhr, kürzte ihren Bonus-Pool um sieben Prozent.

  • 07.02.2013, 11:36 Uhrxxxxx

    Als 24/7 Dauerposter und Stützeproll, der vom Vater Staat lebt, würde ich meine Klappe lieber nicht so weit aufreißen, berwanger.

    Ps: Sie sollten dringend noch einmal die Schulbank drücken und ihren Hauptschulabschluss nachholen, bei derart orthographisch klippschülerhaft falschen Kommentaren, wie es durchweg ihre Art ist.
    Hauptschüler und Analphabeten, wie sie, sollten im Handelsblatt keine Kommentare schreiben dürfen.

  • 07.02.2013, 09:20 Uhrkarstenberwanger

    Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

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