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Herabstufung: Ratingschock verdüstert den Ausblick für Banken

Das bisher Undenkbare ist denkbar geworden: Deutschland könnte die Top-Bonität verlieren. Jetzt könnten auch die Banken der europäischen Kernländer in den Teufelskreis von Misstrauen und Kapitalbedarf geraten.

Frankfurt„Das hat uns gerade noch gefehlt.“ Ein Top-Banker eines großen deutschen Geldhauses bringt die Sorgen der Branche kurz vor Jahresende auf den Punkt. Die angedrohte Herabstufung Deutschlands und weiterer Euro-Länder kann die ohnehin schwierige Geldbeschaffung der Geldinstitute an den Märkten zu einer noch größeren Herkulesaufgabe machen. Investoren merken, dass sich selbst Staaten mit der Spitzennote „AAA“ den Folgen der Schuldenkrise nicht mehr entziehen können - und damit wächst das Misstrauen auch gegenüber den Banken aus diesen Ländern. Denn die Institute halten traditionell viele Bonds aus ihren Heimatländern in der so genannten Liquiditätsreserve, sprich ihr Schicksal ist eng mit dem des Staates verknüpft.

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Fondsmanager und andere Experten sind sich einig: Sollte Deutschland tatsächlich seine Top-Bewertung von der Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) verlieren, wird für die hiesigen Institute die Refinanzierung noch teurer. Solange die größte Volkswirtschaft der Euro-Zone allerdings weiter zu den bonitätsstärksten Euro-Ländern zählt, werden sich die Folgen in Grenzen halten. „Ein Einäugiger sieht immer noch mehr als ein Blinder und kann so zumindest verhindern, gegen die Wand zu fahren“, beschreibt ein Banker die aktuelle Lage der Institute in der Euro-Zone. Insgesamt prüft S&P die Herabstufung von 15 Euro-Staaten. Damit setzen die Bonitätswächter die EU-Staats- und Regierungschefs unter Handlungsdruck, die am Freitag über einschneidende Sparmaßnahmen entscheiden wollen.

„Die deutschen Banken haben bislang vom „AAA-Rating und der wirtschaftlichen Stärke Deutschlands profitiert“, sagt Oliver Flade, Finanzanalyst beim Vermögensverwalter Allianz Global Investors. „Sollte es nun zu einer Herabstufung der Bundesrepublik kommen, werden die deutschen Banken von zwei Seiten in die Zange genommen.“

Einerseits dürften die Refinanzierungskosten steigen. Andererseits schrumpften Buchgewinne auf die deutschen Bundesanleihen, deren Kurse in der Finanzkrise in die Höhe geschnellt sind. Damit konnten die Banken bislang Verluste bei Anleihen aus den Krisenländern zumindest zum Teil kompensieren. „Das könnte in letzter Konsequenz dazu führen, dass die deutschen Banken bei künftigen Stresstests schlechter abschneiden und womöglich einen noch höheren Kapitalbedarf haben“, warnt Flade. Bislang liegt die Kapitallücke bei rund zehn Milliarden Euro - die Hälfte davon braucht Finanzkreisen zufolge die Commerzbank.

  • 07.12.2011, 13:35 Uhrhardy

    >> enn IHR eueren Job verliert

    Ui blöd: Wenn _die_ ihren Job verlieren, janem die ganzen Schwätzer hier ihren einen Monat früher verloren ...

  • 07.12.2011, 06:10 UhrAnalyst

    Aus diesem Grunde ein frohes Fest an UNSER Handesblatt Team!

    Wir wissen das wenn IHR eueren Job verliert gibt es keinen mehr der BERICHTET!

    Frohes 2012

    http://www.youtube.com/watch?v=S5VPDaf8IKY&list=FLFgl5X7Kdvp437uTTf499rw&index=10&feature=plpp_video

    http://filetram.com/download/4shared/audio/8425826013/milva-die-gedanken-sind-frei-mp3

  • 07.12.2011, 05:13 UhrAnalyst

    An dieser Stelle erst mal ein LOB and das Handelsbalatt Online. Unabhängig der Berichterstattung eines der freiesten Medien überhaupt!

    Danke!

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