Diskussion: Kommentare zu: Schwarze Woche für Europas Banken

Oliver Stock, Chefredakteur Online

Liebe Leserinnen und Leser,

Wir freuen uns auf Ihren Kommentar. Gerne kritisch. Gerne auf den Punkt - von mir aus kurz und schmerzhaft. Auch Lob würden wir annehmen. Am meisten freuen wir uns, wenn Sie zu Ihrer Meinung mit Ihrem wirklichen Namen stehen. Wir möchten wissen, mit wem wir diskutieren, und Sie möchten wahrscheinlich auch wissen, mit wem Sie sich auseinandersetzen. Wir glauben, dass es zu einem fairen Umgang miteinander im Netz gehört, sich offen gegenüberzutreten. Dafür steht die Handelsblatt-Online-Redaktion. Dafür stehe ich.

Ihr
Oliver Stock
Chefredakteur Handelsblatt Online

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  • 07.10.2011, 11:53 UhrAnonymer Benutzer: Carlos

    Lasst diese Banken endlich verrecken !
    Ursprünglich waren sie "Dienstleister" - das hat sich komplett geändert.
    Sie mutierten zu den "Herren der Welt" - weil die dummen Menschen dies ermöglicht haben.
    Dafür bekommt das Volk jetzt massiv in den Hintern getreten. Die Vasallen aus der Politik ermöglichen das zusätzlich.
    Wann wachen die Menschen ENDLICH auf ????????????????

    • 07.10.2011, 13:25 UhrAnonymer Benutzer: Bruder-Helmut

      "Occupy"-Bewegung auch hier möglichGeißler würde mitmachen

      Heiner Geißler, ehemaliger CDU-Generalsekretär, Schlichter bei "S21" und heute Attac-Mitglied, würde sich an Protesten wie in New York gegen die Macht der Banken beteiligen. Er ist sich sicher, dass es bald auch in Europa ähnliche Proteste geben wird. Immer mehr junge Leute wollten sich nicht mehr von den Finanzmärkten abhängig machen lassen.

      »[...] Am meisten befürchtet der Bilderberg-Club einen organisierten Widerstand. Seine Mitglieder wollen nicht, dass die einfachen Leute dieser Welt dahinterkommen, welche Zukunft sie für die Welt planen, nämlich eine Weltregierung bzw. ein Weltunternehmen mit dem einzigen, weltweiten Marktplatz, der von einer Weltarmee beaufsichtigt und von einer Weltbank mit einer globalen Währung geregelt wird. [...]«
      Mehr zu den Absichten der Bilderberger bei www.wearechange.c

    • 07.10.2011, 14:37 UhrAnonymer Benutzer: Pittiplatsch

      Die Banken brauchen nicht zu den "Herren der Welt" zu mutieren, weil sie es schon immer waren.
      Und die geben halt vor, in welcher Form der Austausch von Dienstleitungen und Waren stattzufinden hat. In dem man nämlich ihre Papierwährungen leiht.
      Alles andere ist "undemokratisch".

      "Das unverzeihliche Verbrechen Deutschlands vor dem Zweiten Weltkrieg war der Versuch, seine Wirtschaftskraft aus dem Welthandelssystem herauszulösen und ein eigenes Austauschsystem zu schaffen, bei dem die Weltfinanz nicht mehr mitverdienen konnte."
      Winston Churchill

      "Am Ausgang der dreißiger Jahre stand das System des Freien Welthandels, verkörpert durch seine Leitmacht USA, vor großen Herausforderungen durch autoritäre, wirtschaftlich erfolgreiche Machtblöcke. Noch bedrohlicher für die Verfechter der alten Ordnung war, dass man sogar in Gefahr war zu verlieren.
      Die Regierung des Dritten Reiches hatte sich vom Goldstandard gelöst und führte die "Arbeitswährung" ein. Dazu wurde mit 25 Staaten in aller Welt bilaterale Handelsabkommen auf Verrechnungsbasis abgeschlossen. Es entstand ein reiner Tauschhandel moderner deutscher Industrieerzeugnisse gegen benötigte Rohstoffe und Lebensmittel. Dollar und Pfund Sterling wurden weitgehend ausgehebelt, was die Eliten der Wall Street erheblich traf. Das deutsche System funktionierte bestens und es bestand die Gefahr, dass andere Länder dieses Vorgehen übernahmen. Für das Wohlergehen der US-Eliten musste verhindert werden, dass sich ein neues Handelssystem den globalen Weg bahne und den wirtschaftlichen Liberalismus wie eine Börsenblase platzen lasse...

      Aus "Unternehmen Patentraub" von Friedrich Georg

    • 07.10.2011, 14:50 UhrAnonymer Benutzer: Lutz

      Die Menschheit muss aus meiner Sicht heute gleich in mehrfacher Hinsicht in einem zunehmend lebensbedrohlichen Dilemma befindet, welches nur durch einen grundlegenden Wertewandel aufzulösen sein wird. Dieser Wertewandel muss mit ebenso grundlegenden Veränderungen des Geld- und Finanzsystems einhergehen, damit dieser auch auf Dauer tragfähig gestaltet werden kann. Ferner muß dieser Wandel von den wohlhabenden Nationen der Ersten Welt ausgehen, die es wider besseren Wissens bis zum heutigen Tage versäumt haben ihren Ressourcen- verzehrenden Lebensstil zu korrigieren und an die natürlichen Gegebenheiten des Lebensraums Erde anzupassen.

      99 Prozent aller Tierarten hat die Evolution bereits rausgekickt.

  • 07.10.2011, 11:56 UhrAnonymer Benutzer: Adenauer

    Es stellt sich die Frage was aus den Zinsgewinnen der griechischen Staatsanleihen geworden ist. Zuletzt bis zu 150% per anno. Ah ja, die gingen an die Aktionäre und in die Gehälter und Boni. Faschismus light, Gewinne privatisieren und Verluste sozialisieren. Victor Orban in Ungarn geht den umgedrehten Weg und wird dafür grenzenlos kritisiert.

  • 07.10.2011, 14:44 UhrAnonymer Benutzer: PikAs

    Kollaps bereits in Sicht! Wieviel Zeit haben wir noch, etwas Werthaltiges von unserem Geld zu kaufen? 1 Woche oder doch noch 1 Monat?

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