
DÜSSELDORF. Goldman Sachs steht mal wieder Ärger wegen seiner üppigen Gehälter ins Haus. Diesmal jedoch nicht von Regierung, Bürgern oder Medien - nun sind es die eigenen Großaktionäre, die auf die Barrikaden gehen. Wichtige Anteilseigner fordern laut einem Bericht des "Wall Street Journals" die US-Investmentbank auf, mehr vom Gewinn an die Eigentümer auszuschütten - im Gegenzug sollten die Mitarbeiter weniger Boni erhalten.
Dies, so das Blatt, hätten Großaktionäre in Gesprächen mit Goldman-Topmanagern und bei Analystentreffen gefordert. Bisher hatten sich die meisten Investoren bei den Boni-Debatten vornehm zurückgehalten. Denn eigentlich haben sie Grund zum Feiern: Goldman hat in den ersten neun Monaten dieses Jahres 8,4 Mrd. Dollar eingenommen - ein Plus von sagenhaften 90 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Dadurch allerdings kletterten die Rückstellungen für Gehälter und Boni um 46 Prozent auf 16,7 Mrd. Dollar. Vieles spricht dafür, dass Goldman auf bestem Wege ist, in diesem Jahr die höchsten Gehälter und Boni in der 140-jährigen Firmengeschichte auszuschütten.
Und das erzürnt einige Aktionäre: Trotz Rekordeinnahmen und -boni wird der Gewinn je Aktie nach Analystenschätzungen in diesem Jahr um mehr als ein Fünftel niedriger sein als noch 2007 und etwa dem Wert von 2006 gleichen. Grund dafür ist die Kapitalerhöhung im vergangenen Jahr, bei der die Bank 100 Mio. neue Aktien ausgegeben hatte. Nach dem Willen einiger Großaktionäre soll durch ein gekürztes Bonusbudget nun der Gewinn je Aktie steigen.
...und seinen blutsaugenden Stachel in alles hineinjagt, was nach GELD riecht"
Da muß man wohl untersuchen wo die das Geld hineinnehmen. beratung für Geschäfte wie z.b. Schaefflers Übernahme von Continental und den Verkauf der immobilien von Arcandor. beide Firmen von (ahnungslose?) Witwen geführt. Solche Geschäfte sind für die Gesellschaft äußerst schädlich, bringen nur hohen Gewinn für Goldman Sachs aber vernichtet in der Realwirtschaft noch viel mehr.
Die Quellen für bankiers wie blankfein und Dibelius müssen identifiziert und ausgetrocknet werden. Dann haben wir kein Problem mehr mit hohem boni. Für sinnvolle Geschäfte können sich die Firmen immer noch Geld bei Sparkassen, Landesbanken oder manche weniger „blutsaugende“ Geschäftsbanken leihen.
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