
WIEN. Die zuständige Staatsanwaltschaft in Klagenfurt verdächtigt den 56-jährigen Bankmanager der Untreue. Er soll die Bank um Millionen geschädigt haben, weil er bei der Vergabe von Krediten zu wenig Sicherheiten verlangt haben soll. In Österreich drohen ihm bei einer Verurteilung bis zu zehn Jahre Haft.
Wolfgang Kulterer ist eine der schillerndsten Führungskräfte der Hypo Alpe Adria vor dem Einstieg der BayernLB im Frühjahr 2007. Der Bankmanager, der sich nach seinem Ausscheiden aus der Hypo Alpe auf die Vermögensverwaltung wohlhabender Privatpersonen spezialisiert hat, ist schon einmal wegen Bilanzfälschung in seiner aktiven Zeit als Vorstandschef der Kärntner Bank rechtskräftig verurteilt worden. Er hatte die Verluste aus geplatzten Swap-Geschäften der Bank in der Bilanz verschwinden lassen. Nach dem Bekanntwerden der Verluste musste Kulterer den Chefposten im Sommer 2006 abgeben.
Damals stand die Bank noch unter dem Einfluss des Haupteigentümers, des Landes Kärnten. Der damalige Landeshauptmann (Ministerpräsident) in Klagenfurt, Jörg Haider, sah danach keine Probleme darin, Kulterer zum Aufsichtsratschef der Hypo Alpe Adria zu machen. Kulterer ist deshalb auch ein guter Bekannter für die BayernLB. Die späteren Übernahmegespräche liefen zum Teil auch über den Schreibtisch des Aufsichtsratsvorsitzenden Kulterer.
Nach Angaben des Wiener Justizministeriums wird in Sachen Hypo Alpe inzwischen gegen 40 Personen ermittelt. Am Freitagmorgen hat es außer den beiden Verhaftungen auch Hausdurchsuchungen bei Verdächtigen in Wien und in Kärnten gegeben. In Deutschland laufen die Ermittlungen bei der Staatsanwaltschaft in München. Sie verdächtigt frühere BayernLB-Verantwortliche der Untreue, weil sie einen zu hohen Kaufpreis für die Hypo Alpe in Klagenfurt gezahlt hätten.
wurde ja Zeit !!!!!!!!!!!!!!!!!!
das wird den Elsner freuen !!!!!!!!!!!!
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