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Hypo Real Estate: HRE-Rettungspaket steht

Der angeschlagene Immobilienfinanzierer Hypo Real Estate scheint vorerst gerettet. Ein Ministeriumssprecher bestätigte am Sonntagabend, dass eine Einigung über das Rettungspaket erzielt worden sei. Nun fordert der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) die Bundesregierung zu einer Lösung für die gesamte Bankenbranche auf.

Zentrale der Hypo Real Estate in München. Foto: Reuters Quelle: Reuters
Zentrale der Hypo Real Estate in München. Foto: Reuters Quelle: Reuters

HB BERLIN. Ein Zusammenbruch der HRE ist damit ein zweites Mal in letzter Minute verhindert worden. Bundesregierung und die deutsche Finanzindustrie vereinbarten am Sonntagabend in Berlin ein deutlich aufgestocktes Rettungspaket für den angeschlagenen Dax-Konzern.

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Danach will die Finanzindustrie nach Angaben des Finanzministeriums den Umfang der Notfallkredite für den Münchner Konzern auf nunmehr 30 Mrd, Euro verdoppeln. Einschließlich der schon in einer ersten Runde vereinbarten Kredite vom Notenbanksystem in Höhe von 20 Mrd. Euro beläuft sich das neue Rettungspaket für die HRE-Gruppe auf insgesamt 50 Mrd. Euro.

Mit dem neuen, ebenfalls abgesicherten Liquiditätskredit von nochmals 15 Milliarden Euro werde „das Institut stabilisiert und damit der Finanzplatz Deutschland in schwierigen Zeiten gestärkt“, heißt es in einer Mitteilung des Finanzministeriums.

Der vom Bund zur Verfügung gestellte Bürgschaftsrahmen von bis zu 35 Mrd. Euro werde nicht verändert. Bis zu einer Gesamthöhe von 14 Mrd. Euro trage der Finanzsektor 60 Prozent (das sind 8,5 Mrd. Euro) und der Bund 40 Prozent der möglichen finanziellen Belastungen, die sich aus einer Inanspruchnahme der Ausfallgarantie ergeben könnten.

Bundesregierung, Bundesbank, die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht Bafin sowie die Spitzenvertreter der deutschen Kredit- und Versicherungswirtschaft hätten damit eine Lösung für die in den letzten Tagen zusätzlich entstandenen Liquiditätserfordernisse der Hypo Real Estate Group (HRE) erzielt, hieß es in einer Mitteilung des Finanzministeriums weiter.

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