Banken

_

Investmentbank: Nomura schafft erneut den Quartalsgewinn

Die japanische Investmentbank landet das vierte Mal infolge in der Gewinnzone. Grund sind vor allem die derzeit gut laufenden Anleihegeschäfte. Allerdings hatten Experten deutlich mehr erwartet.

Nomura-Geschäftsräume in Dubai. Quelle: Reuters
Nomura-Geschäftsräume in Dubai. Quelle: Reuters

TokioEin gutes Geschäft mit festverzinslichen Wertpapieren hat der größten japanischen Investmentbank Nomura den vierten Quartalsgewinn in Folge eingebracht. Der Zuwachs im Anleihe-Bereich habe die Schwäche im Aktiengeschäft ausgeglichen, erklärte das Institut am Montag.

Anzeige

Der Nettogewinn belief sich demnach von Juli bis September auf umgerechnet rund 27,4 Millionen Euro (2,8 Milliarden Yen). Experten hatten allerdings mit 55,5 Millionen Euro (5,7 Milliarden Yen) mehr als das Doppelte erwartet. Im zweiten Quartal des Vorjahres stand noch ein Minus von fast 450 Millionen Euro (46,1 Milliarden Yen) in den Büchern.

Banken Asien

Das gute Geschäft mit festverzinslichen Wertpapieren hatte bereits die Quartalsergebnisse bei US-Banken wie Morgan Stanley und JPMorgan gestützt. Bei Nomura fiel der Gewinn bei Bonds und ähnlichen Anlageklassen im zweiten Quartal doppelt so hoch wie im Vorjahresquartal aus - für das von einer Insider-Handelsaffäre belastete Institut ein willkommener Ausgleich nicht nur für Einbußen an Japans lahmendem Aktienmarkt, sondern auch im Konsortialgeschäft.

Der exklusive Service für Finanzprofis: Wir recherchieren für Sie in über 40 Zeitungen, Stellenbörsen und mehr als 1.500 Firmenhomepages - und schicken Ihnen alle Angebote, die Ihrem Profil entsprechen. Jetzt anmelden!

  • Die aktuellen Top-Themen
Josef Ackermann im Handelsblatt-Magazin: „Boni-System hatte jeden Bezug zur Realität verloren“

„Boni-System hatte jeden Bezug zur Realität verloren“

Der Ex-Chef der Deutschen Bank zeigt sich nach seinem Abschied aus der Finanzwelt selbstkritisch. In der Finanzkrise seien moralische Grundsätze über Bord geworfen worden, sagt Ackermann. Er habe es nicht ändern können.

Atom-Moratorium: Eon will 380 Millionen Schadenersatz von der Regierung

Eon will 380 Millionen Schadenersatz von der Regierung

Der Energiekonzern Eon fordert 380 Millionen Euro Schadenersatz von der Bundesregierung. Hintergrund sind entgangene Gewinne wegen der Abschaltung von zwei Kernkraftwerken während des dreimonatigen Atom-Moratoriums.

  • Business-Lounge
Business-Lounge: Die großen Auftritte der Entscheider

Die großen Auftritte der Entscheider

Premieren, Feste, Symposien oder Jubiläumsfestivitäten – es gibt viele Anlässe, bei denen die Größen aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft im Mittelpunkt stehen. Verfolgen Sie die Auftritte in Bildern.

Mit dem Jobturbo durchsuchen Sie mehr als 215.000 Stellenanzeigen  in 36 deutschen Stellenbörsen.
Diese Jobs suchen die Handelsblatt-Leser:
1. Ingenieur   6. Bauingenieur
2. Geschäftsführer   7. Marketing
3. Financial Analyst   8. Jurist
4. Controller   9. Volkswirt
5. Steuerberater   10. Designer