
TokioEin gutes Geschäft mit festverzinslichen Wertpapieren hat der größten japanischen Investmentbank Nomura den vierten Quartalsgewinn in Folge eingebracht. Der Zuwachs im Anleihe-Bereich habe die Schwäche im Aktiengeschäft ausgeglichen, erklärte das Institut am Montag.
Der Nettogewinn belief sich demnach von Juli bis September auf umgerechnet rund 27,4 Millionen Euro (2,8 Milliarden Yen). Experten hatten allerdings mit 55,5 Millionen Euro (5,7 Milliarden Yen) mehr als das Doppelte erwartet. Im zweiten Quartal des Vorjahres stand noch ein Minus von fast 450 Millionen Euro (46,1 Milliarden Yen) in den Büchern.
Das gute Geschäft mit festverzinslichen Wertpapieren hatte bereits die Quartalsergebnisse bei US-Banken wie Morgan Stanley und JPMorgan gestützt. Bei Nomura fiel der Gewinn bei Bonds und ähnlichen Anlageklassen im zweiten Quartal doppelt so hoch wie im Vorjahresquartal aus - für das von einer Insider-Handelsaffäre belastete Institut ein willkommener Ausgleich nicht nur für Einbußen an Japans lahmendem Aktienmarkt, sondern auch im Konsortialgeschäft.
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