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Kasino: Deutsche Bank verzockt sich in Las Vegas

Die Blütezeit der US-Spielermetropole ist lange vorbei. Auch die Zockerhauptstadt litt unter der Finanzkrise. Ausgerechnet jetzt eröffnet die Deutsche Bank dort ein Kasino. Analysten sind skeptisch, ob die Rechnung aufgeht.

Die Deutsche Bank wird künftig in Las Vegas mitmischen. Quelle: Reuters
Die Deutsche Bank wird künftig in Las Vegas mitmischen. Quelle: Reuters

LAS VEGAS. Zwei Millionen Glaskristalle hängen kunstvoll geschwungen von der hohen Decke und formen den größten Kronleuchter von Las Vegas. Darin verborgen ist eine drei Stockwerke hohe Bar, die einen guten Blick eröffnet auf die rund 1500 Slot-Maschinen und 80 Tische für Roulette, Poker und Black Jack. Von allen Seiten glitzern Lichter, die sich in den silberüberzogenen Säulen reflektieren. Willkommen im „Cosmopolitan“, dem Kasino der Deutschen Bank in Las Vegas.

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Am 15. Dezember öffnet das Haus seine gläsernen Türen für die Besucher – zwei Jahre später und zwei Milliarden Dollar teurer als ursprünglich geplant. Eigentlich wollte die Deutsche Bank nur einen Kredit für das Projekt bereitstellen. Dann kam alles anders, und Deutschlands größtes Kreditinstitut wurde zum alleinigen Eigentümer und Betreiber. Die Luxus-Spielhalle mit angeschlossenem Hotel, Wellness-Einrichtungen, Nachtclub und Konferenzzentrum könnte für die Deutschen zum Fiasko werden. Insgesamt 3,9 Milliarden Dollar hat das Frankfurter Finanzhaus in das Projekt investiert. „Das war wahrscheinlich ein bisschen verrückt“, sagt Morningstar-Analystin Erin Davis.

Der Zeitpunkt für die Eröffnung ist denkbar schlecht. Denn auch Amerikas Zocker-Metropole wurde von der Finanzkrise heimgesucht und erholt sich nur langsam von dem schweren Schlag. Branchenkenner fürchten, dass es mindestens zehn Jahre dauern wird, bis die Bank ihr investiertes Geld wieder verdient hat. Die Konkurrenz vor Ort ist nicht gerade erfreut, und an der Wall Street machen Börsianer schon Witze über das Engagement der Deutschen Bank.

Vor der in elegantem Rot gestalteten Rezeption haben sich Menschentrauben gebildet. Männer und Frauen im Alter von etwa 20 bis 40 Jahren sind im Small Talk vertieft. Einige Herren sind in Jeans und Sneakers gekommen, manche Damen im kurzen Rock und mit hohen Absätzen. Sie haben Clipboards unter dem Arm und warten auf Anweisungen. Es sind die neuen Mitarbeiter des Cosmopolitan, die erst einmal lernen müssen, sich in dem Komplex zurechtzufinden. Ein paar Meter weiter schieben Männer in neonfarbenen Westen und weißen Helmen eine Kreissäge durch das Kasino. Von oben hört man es hämmern. Die letzten Vorbereitungen für die Eröffnung laufen. In wenigen Tagen ist es so weit.

  • 11.12.2010, 17:11 UhrAnonymer Benutzer: Der deutsche ist geimpft!

    Wahrscheinlich sind in den ganzen impfungen die man als Kind bekommt auch solche Stoffe beigemischt, die unser Gehirn manipuliert! Man kann uns jeden Dreck erzählen und wir glauben denen auch noch! Nur weil es geschrieben steht, glauben wir dass es stimmt.
    Das wird schon in der Schule praktiziert, in der Kirche und im Grundgesetz! Wer so etwas erfindet, möchte doch nur manipulieren aber zum eigenen Vorteil! Hält sich die Politik an das Gesetz?
    Halten sich die banken an das Gesetz? Hält sich die Kirche an die Gebote? Nur dass dumme verängstigte bürgervieh, dass Gehirngewaschen und zu blöd ist sich eine eigene Meinung zu bilden und auch etwas zu fordern tut es! Wie die Kühe die auf der Weide stehen, solange gemelkt werden wie möglich und dann zum Schlachten geführt wird. Kräftemäßig wäre eine Kuh dem Mensch überlegen, nur nicht im gierigen und machthungrigen denken! Die mächtigen benötigen dummes Vieh, sonst müssten sie ja selber den Acker beackern!

    Schönes Wochenende in Gottes Tierreich!!!

  • 11.12.2010, 15:28 UhrAnonymer Benutzer: Christoph von Stillfried

    Das ist doch wieder ein richtiger 3 Mrd-Coup der Deutschen bank!
    Jetzt brauchen sie - wie in der Vergangenheit- nicht mehr innerhalb der bank zocken und die Derivate- Verluste in ihren bilanzen zu verstecken. Nun macht die bank Casino in aller Öffentlichkeit und es ist eine beruhigende Nachricht, daß die Ergebnisse der Zockerei nun offengelegt werden.
    Weg vom geheimen 'creative balancing' hin zur offenen Kommunikation übers Zocken. Grandios!

  • 11.12.2010, 14:42 UhrAnonymer Benutzer: Leertasche

    [7] Autonomos
    Warum sollte die Rechnung der Deutschen bank nicht aufgehen? Ganz wurscht, ob in Las Vegas! Der deutsche Steuerzahler begleicht doch im EU-/Euro- und Merkelsystem jede bankrotteurs-Rechnung, wenn sie nur von banken ausgestellt wird, die nicht "fallen" dürfen. Würden sie fallen, hätte der sie stützende und von jedem schamlosen Casino-Risiko freistellende Finanz- und Staatsschwindel endlich ein Ende. Unsere, des bürgers, Verschuldung auch. Schäuble, seit langem behindert, wird uns das morgen aber wieder ganz anders erklären. Als unseren 'benefit' aus der Las-Vegas-Ökonomie, die den Euro stütze und damit Europa rette, seine EU-Visionen und die der dt. Politik nebenbei, und noch dazu den Himmel auf die Erde hole, wofür er sich beim dt. bürger, der's nur recht bedenke, bedanken und mit Schuldenübernahmen für ein völlig krankes Europa revanchieren möchte. Ein schönes Weihnachtsgeschenk müsse ja schließlich sein.

    in Griechenland, irland, bald Portugal und dann zwingend Spanien verzockt uns Herr Schäuble. Nun, mit der Deutschen bank auch in Las Vegas. Ein Rollstuhlfahrer bringt uns ehemals souveräne bürger um den aufrechten Gang. Haßt der inzwischen schon unser Gehen?

    Nichts bekommen sie hin, die es zu regulieren hätten. bankenstreßtests nicht, die zum Lachen sind, wenn die zertifizierten banken beim ersten stärkeren Wind unter die Staatskuratel flüchten müssen; kein erkennbarern EU-Willen, der sich selber bluternst nimmt (alle EU-befugten plappern ohne befugnis munter vor sich hin, jeder schlimmer als der andere und nur noch - für die Märkte - komisch, also desolat). Ja, dann steigen die Kredite und deren Zinsen eben so, wie sich das für unsichere Kantonisten eben gehört. Das ist Marktdemokratie, die von einem Oberbürgermeister, nämlich dem aus Luxemburg, Juncker, gerne ausgehebelt werden würde. Karlspreisträger. Unbezweifelbare Eminenz. Absolut sozial und integer - zu Lasten Deutschlands, zum Nutzen und Frommen Las Vegas. EU-/Euro-Präsidenten/Kommissare - Hundsfotte? Ja was denn sonst! Die leben doch davon, daß sie ihre bürger verarschen.

    Sehr richtig!
    in der historischen Dimension wähnt Herr Ackermann die Chinesen schon auf dem richtigen Weg.
    China eben und nicht Deutschland.
    [7]Zutreffender kann es nicht gesagt werden. Hoffe, Sie nehmen es nicht krumm, kopiert worden zu sein. Nehmen Sie es bitte als Laola!

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