
MadridDie von hohen Schulden geplagte spanische Bankia könnte Kreisen zufolge weniger Hilfen bekommen als beantragt. Für die Rettung des Instituts könnte eine zu hohe Summe veranschlagt worden sein, sagten zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen am Dienstag.
Bankia hatte die Regierung in Madrid um weitere 19 Milliarden Euro an Finanzhilfen gebeten. 4,5 Milliarden Euro hat Spanien bereits in das viertgrößte Geldhaus des Landes gepumpt, das unter der Last fauler Immobilienkredite zusammenzubrechen droht. Die genaue Summe müsse von Banken-Restrukturierungsfonds FROB und der Zentralbank genehmigt werden, hieß es weiter. Das werde bis Ende August dauern.