
BonnBei deutschen Banken sind wohl nur einzelne Händler an der Manipulation wichtiger Referenzzinssätze beteiligt gewesen. „Bislang sieht es in Deutschland nicht so aus, als hätten wir es mit systematischer Kriminalität zu tun“, sagte Elke König, die Chefin der Finanzaufsicht Bafin, am Dienstag in Bonn. „Es scheint eher um einzelne Händler zu gehen.“ Zudem hätten Schwächen in den Organisationen die Manipulation möglich gemacht. Die Bafin habe die Banken deshalb bereits 2012 veranlasst, für organisatorische Mindeststandards zu sorgen.
Die Bafin hat im vergangenen Jahr mehrere Sonderprüfungen bei Banken eingeleitet, die an der Erhebung der Referenzzinssätze Euribor und Libor beteiligt sind, unter anderem bei der Deutschen Bank. Die Bafin untersucht dabei unter anderem, wer wann und wie viel von den mutmaßlichen Manipulationen wusste. Die endgültigen Ergebnisse der Sonderprüfungen lägen noch nicht vor, sagte König. Im April hatte Reuters aus Regierungskreisen erfahren, dass die Aufsicht die Prüfung bei der Deutschen Bank noch einmal intensivieren werde. Sie habe Zweifel an der internen Untersuchung des Instituts, die unter anderem Co-Chef Anshu Jain und den restlichen Vorstand entlastet hat.
Wie die Händler den Zinsensatz manipuliert haben sollen
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Auch externe Broker Firmen lieferten dem Banken-Panel Informationen.
Laut UBS hat Hayes auch mit Mitarbeitern dieser Firmen zusammen gearbeitet.
Die UBS hat den Regulierungsbehörden mitgeteilt, dass Hayes eng mit Händlern mehrerer Banken zusammengearbeitet hat, um den Libor zu beeinflussen.
Der Dollar-Libor wird von einem Panel von 16 Banken ermittelt. Händler von 6 dieser Banken sollen bei den Libor-Manipulationen mitgewirkt haben.
Die großen deutschen Banken machen aus Sicht der Bafin außerdem Fortschritte bei der Schaffung von dickeren Sicherheitspolstern. Bei den Vorbereitungen auf die härteren Kapitalvorschriften nach Basel III habe sich der positive Trend fortgesetzt, sagte Bafin-Chefin König. „Seit dem letzten Basel-III-Monitoring zum Stichtag 30. Juni 2012 ist der prognostizierte Bedarf an hartem Kernkapital bei vollständiger Implementierung von Basel III für die deutschen Großbanken weiter gesunken - und zwar von rund 32 auf 14 Milliarden Euro.“ Dies gehe aus vorläufigen Zahlen zum Stichtag 31. Dezember 2012 hervor.
„Die regulatorischen Kernkapitalquoten der deutschen Großbanken sind stabil und reichen von zehn bis 18 Prozent“, sagte König. Das gelte auch für die Verbünde. Die Kernkapitalquote der Genossenschaftsbanken liege im Durchschnitt bei 11,2 Prozent, die der Sparkassen bei 13,6 Prozent.

Ja klar, da telefonieren Mitarbeiter aus 10 oder 12 Banken miteinander und treffen Absprachen nur um sich danach zuhause zu freuen das sie den Bankkunden betrogen haben. Die frage wer seinen Nutzen daraus gezogen hat wird erstmal gar nicht gestellt. Man lässt lieber die Bank selbst ermitteln, prima. Vielleicht sollten andere Kriminelle auch bald die Ermittlungen selbst durchführen und das Ergebniss dann der Polizei übergeben. Und Überraschung die stellt dann laut Aktenlage fest, eindeutig unschuldig.

Neiiiiiinnn, kein kriminelles SYSTEM, sondern nur Einzeltaeter, klar doch, alle Buerger verstehen das!
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