Diskussion: Kommentare zu: „Das endet mit dem großen Knall“

Oliver Stock, Chefredakteur Online

Liebe Leserinnen und Leser,

Wir freuen uns auf Ihren Kommentar. Gerne kritisch. Gerne auf den Punkt - von mir aus kurz und schmerzhaft. Auch Lob würden wir annehmen. Am meisten freuen wir uns, wenn Sie zu Ihrer Meinung mit Ihrem wirklichen Namen stehen. Wir möchten wissen, mit wem wir diskutieren, und Sie möchten wahrscheinlich auch wissen, mit wem Sie sich auseinandersetzen. Wir glauben, dass es zu einem fairen Umgang miteinander im Netz gehört, sich offen gegenüberzutreten. Dafür steht die Handelsblatt-Online-Redaktion. Dafür stehe ich.

Ihr
Oliver Stock
Chefredakteur Handelsblatt Online

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  • 09.09.2011, 21:25 UhrAnonymer Benutzer: Zentral

    "Ein wahres Wort, gelassen ausgesprochen". Wer Ohren hat, der höre und hat, so ist zu hoffen seine Dispositionen im Vorfeld auf einen "goldenen" Fuß gestellt.

  • 09.09.2011, 21:27 UhrAnonymer Benutzer: Zimmer

    "Gerhard Schröder hat es wenigstens noch gewagt, seiner eigenen Klientel etwas zuzumuten."

    Ja, das hat er. M.E. war und ist die schlechte Personalauswahl die größte Schlappe der SPD in ihrer Geschichte. Kein Politiker hat seine eigenen Wähler so ausgenommen, um ...
    (ich denke exemplarische an Riesterrente, AWD, Rührup, Riester, Eon, ...)
    Verwerflich an der Sache ist, dass er es den Ärmsten angetan und die SPD die Kulisse selbst gestellt hat.

    Herr Poullain ist heute noch ein Mann, der das Wort wie ein Florett führt. Schade für sein biologisches Alter.

  • 09.09.2011, 22:11 UhrAnonymer Benutzer: hansmeiser

    Außer der Bemerkung, dass die Merkelschen Fehlleistungen durch ihre DDR -Biografie begründet sind, (man bedenke nur die Handlungen Schäubles, und BW lag m.E. nicht in der DDR) meine vollste Zustimmung.

  • 09.09.2011, 23:28 UhrAnonymer Benutzer: sascharg91

    Das, was wir wirklich benötigen, ist eine durch und durch freie Marktwirtschaft, siehe die österreichische Schule der Nationalökonomie. Jedoch passt dieses Gedankengut nicht ,salopp gesagt, in den Kram der selbsternannten "Führer der Menschheit". Der m.E. einzige Ausweg besteht im Grunde genommen darin, dass es zu einer deutschen Rezession kommt und die Bürger endlich einmal aufwachen. Schöner, aber leider auch unwahrscheinlicher, wäre es natürlich, würden wir uns jetzt sofort gegen die Eliten und deren Pläne einer Weltregierung richten.

    • 10.09.2011, 09:22 UhrAnonymer Benutzer: Einanderer

      Das sich verselbstständigende Geld widerspricht der freien Marktwirtschaft nicht - es zerstört sie aber. Nein, die Freiheit ERFORDERT dass man VERBIETET, was die Freiheit zerstört.

  • 09.09.2011, 23:31 UhrAnonymer Benutzer: Nein

    Ich muss ihm auch voll zustimmen. Solange niemand auf den Tisch haut wird nichts passieren. Die letzte Konsequenz: der besagte Knall. Traurig für jemanden wie mich, der noch am Anfang des Berufslebens steht und die Suppe auslöffeln darf.

  • 10.09.2011, 00:00 UhrAnonymer Benutzer: Koboldo

    Das Schlimme ist, der Mann hat recht! Und die Politik wird erst nach dem Knall aufwachen. Dann ist es allerdings zu spät und die nächsten Generationen werden diese Hinterlassenschaft abzutragen haben. Bezeichnender Weise werden immer noch zig Milliarden zum Verzocken bereit gestellt, für die Infrastruktur in Deutschland, der bedeutendste Wettbewerbsvorteil für uns in Mitteleuropa, hat mein kein Geld für wichtige Investitionen. Für was man noch Geld auszugeben bereit ist, ist das unnütze Projekt Stuttgart 21. Merkel hat schon damals die Brisanz, die in diesem Projekt steckt, nicht wahrgenommen, sie hat bis jetzt auch nicht die Tragweite der Schuldenkrise erkannt.

  • 10.09.2011, 00:04 UhrAnonymer Benutzer: Analyst

    Ich komme aus der Finanzbranche und rede jeden Tag mit vielen Akteuren in dieser Branche. Es gibt keinen mehr, der nicht an den großen Knall glaubt. Das geht soweit, dass mittlerweile die meisten auf den großen Knall setzen. Am einfachsten ist es dabei noch auf den Untergang des Euro zu spekulieren. Der Dollar wird den kommenden Zusammenbruch überleben. Vor knapp 70 Jahren hätten wir jetzt schon Krieg gehabt. Jetzt dauer die Sache noch so lange wie die Leute noch vom Sozialstaat durchgefüttert werden. Aber wenn erst mal 10 Mio. auf der Gasse stehen wird das auch nichts mehr. Danke Frau Merkel, Sie schaffen das, was ihr Vorbeter Ulbricht. Honecker etc. sich erträumt haben. Der Kapitalismus schafft sich ab, aber die Opfer haben Sie zu verantworten.

    • 10.09.2011, 00:37 UhrAnonymer Benutzer: Sylvia

      "Ich komme aus der Finanzbranche und rede jeden Tag mit vielen Akteuren in dieser Branche"

      Es werden der Akteure IN dieser Branche allerdings täglich weniger, wie man inzwischen lesen kann:

      http://www.focus.de/finanzen/news/arbeitsmarkt/umfrage-jede-fuenfte-bank-plant-entlassungen_aid_415439.html

      http://www.manager-magazin.de/unternehmen/banken/0,2828,781156,00.html

      Da würde ich als Noch-Insider nun aber darauf achten, dass ich demnächst nicht auch "vom Sozialstaat durchgefüttert" werden muss. Diesbezüglich könnte dann dem real arbeitenden Bürgen und Noch-Steuerzahler bei so manchem Bisher-Arroganzling doch recht zügig die Geduld ausgehen ...


    • 10.09.2011, 01:02 Uhrempire2002

      an Sylvia: Sparen Sie sich Ihren Sarkasmus. Diejenigen, die bei den Banken ihren Job verlieren, dass sind die kleinen Leute.

      Wenn Deutschland jetzt (nach den fortlaufenden EZB-PIGS-Anleihenkäufen) aussteigt, dann gibt es eventuell noch ein Morgen.

      Aber wenn man CDU und SPD anschaut, dann ist dies mehr als unrealistisch. Also wird der Schneeball weiterrollen, bis es knallt.

      Und wenn die ersten 10 Mio an der Suppenküche stehen, können Sie nur hoffen, dass kein Rattenfänger ankommt.

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