
Rom/FrankfurtDer HSH Nordbank droht Ärger in Italien. Ein Windpark in Kalabrien, den die Landesbank für eine deutsche Projektentwicklungsgesellschaft finanziert hat, ist von den Behörden beschlagnahmt worden. Die italienische Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der Windpark ICR vom lokalen Mafia-Clan Arena kontrolliert wurde.
Die HSH wisse seit Anfang 2010 von den Ermittlungen und arbeite mit den Behörden zusammen, sagte ein HSH-Sprecher am Mittwoch. Über Details könne sich das Institut wegen der laufenden Ermittlungen und des Bankgeheimnisses nicht äußern.
Das Magazin „Stern“ berichtete, es gehe um ein Investitionsvolumen von mehr als 200 Millionen Euro und der HSH drohe durch die Beschlagnahmung im schlimmsten Fall ein Verlust in dreistelliger Millionenhöhe. Gegen die Bank selbst werde allerdings nicht ermittelt. Bei der Finanzierung von Windparks ist es üblich, dass Teile der Anlagen und der Einnahmen aus den Stromlieferverträgen als Sicherheiten hinterlegt werden.
Die Polizei von Catanzaro in Süditalien hatte bereits im Juli bekanntgegeben, dass sie wegen Mafia-Verdachts Wertgegenstände über insgesamt 350 Millionen Euro beschlagnahmt hat. Dazu zählt auch der Windpark Isola di Capo Rizzuto (ICR) in der Nähe der Provinzhauptstadt Crotone, der mit 48 Windrädern zu den größten Windparks in Europa zählt.

Die Landesbank Berlin ist mit einer Bilanzsumme von 131,2 Milliarden Euro zum Jahresende 2011 die kleinste Landesbank in Deutschland. Ihre Risikovorsorge verringerte sie im vergangenen Jahr um 21 Prozent auf 83 Millionen Euro. Bei dieser Übersicht nicht berücksichtigt ist die HSH Nordbank, denn sie ist durch die Beteiligung des privaten Finanzinvestors J.C. Flowers ein Sonderfall.

Die Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) ist mit einer Bilanzsumme von 164 Milliarden Euro zwar nur die Nummer fünf. Sie ist aber gut durch die Krise gekommen, wie zuletzt der Gewinn von 397 Millionen Euro im vergangenen Jahr zeigte. Deshalb wird ihr bei der Neuordnung der Branche auch eine führende Rolle zugetraut. Ihre Risikovorsorge verringerte sich 2011 um vier Prozent auf 273 Millionen Euro.

Die WestLB ist seit dem 1. Juli 2012 Geschichte. Die Landesbank, die einst sogar der Deutschen Bank Konkurrenz machte, war schon im vergangenen Jahr nur noch die Nummer vier in Deutschland, mit einer Bilanzsumme von 167,9 Milliarden Euro. Ihre Risikovorsorge verringerte sie um drei Fünftel auf 95 Millionen Euro.

Die NordLB ist mit einer Bilanzsumme von 227,6 Milliarden Euro Deutschlands drittgrößte Landesbank. Ihr nach eigener Darstellung „sehr ordentliches Ergebnis“ im Jahr 2011 reichte beim Jahresüberschuss zum Meistertitel unter den Landesbanken - mit 536 Millionen Euro. Dabei profitierte sie von der um mehr als zwei Drittel auf 205 Millionen Euro verringerten Risikovorsorge.

Die Bayerische Landesbank (BayernLB) ist mit einer Bilanzsumme von 309,1 Milliarden Euro Deutschlands Nummer zwei. Sie reduzierte ihre Risikovorsorge 2011 um gut ein Fünftel auf 548 Millionen Euro.

Die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) bleibt mit einer Bilanzsumme von 373,1 Milliarden Euro die Nummer eins. Sie kam wie die WestLB, die HSH Nordbank und die BayernLB nur mit Staatshilfe durch die Finanzkrise. Ihre Risikovorsorge lag zum Jahresende 2011 bei 152 Millionen Euro, nicht einmal mehr ein Drittel des Vorjahreswertes.
Die Landesbank Berlin ist mit einer Bilanzsumme von 131,2 Milliarden Euro zum Jahresende 2011 die kleinste Landesbank in Deutschland. Ihre Risikovorsorge verringerte sie im vergangenen Jahr um 21 Prozent auf 83 Millionen Euro. Bei dieser Übersicht nicht berücksichtigt ist die HSH Nordbank, denn sie ist durch die Beteiligung des privaten Finanzinvestors J.C. Flowers ein Sonderfall.

Schaun mer mal, wieviel Kohle die HSH in die Autostrada del Sud versenkt hat?
Die Brückenpfeiler werden da auch nicht lange halten bei dem, was da alles hineinvergossen ward.
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