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Milliardendeal: RBS verkauft Kreditportfolio an Blackstone

Die Royal Bank of Scotland will für rund 1,36 Milliarden Pfund Immobilienkredite an einen Blackstone-Fonds verkaufen. Die angeschlagene RBS muss sich nach den Folgen der Finanzkrise neu aufstellen.

Das Logo der RBS an einer Filiale in London. Quelle: AP
Das Logo der RBS an einer Filiale in London. Quelle: AP

LondonDie teilverstaatlichte Royal Bank of Scotland verkauft nach Informationen aus Kreisen ein milliardenschweres Immobilienkredit-Portfolio an einen Fonds von Blackstone. Der Verkauf habe ein Volumen von 1,36 Milliarden Pfund, erfuhr Reuters aus mit der Angelegenheit vertrauten Kreisen.

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Die Kredite sollen in ein gemeinsames Finanzierungsinstrument ausgelagert werden, an dem die RBS zunächst 75 Prozent halten soll und Blackstone 25 Prozent. Der Anteil der RBS werde bis Ende 2013 verkauft. Die Kredite wurden mit einem Abschlag von 30 Prozent in die neue Firma gegeben.

Der Verkaufsprozess der RBS war im September zum Erliegen gekommen. Damit blieb die Bank vorerst auf mehr unliebsamen Krediten sitzen als erhofft. Um nach der Finanzkrise wieder fit zu werden, prüft die Bank derzeit den Abbau von Stellen. Außerdem hat sie ihr Investmentbanking drastisch geschrumpft. Zuletzt trennte sie sich massiv von Anleihen aus der Euro-Zone, um Risikowerte abzubauen.

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