
HB STUTTGART. „Ich würde sagen: Wiedervorlage Ende 2011 oder Anfang 2012, früher eher nicht“, sagte der CDU-Politiker am Dienstag in Stuttgart. Bis dahin sei die LBBW damit beschäftigt, nach der Übernahme der SachsenLB und der LRP alle Integrationsprozesse hinzubekommen und ihre Hausaufgaben zu erledigen. Zudem müsse das künftige Geschäftsmodell klar sein. Als größte Landesbank in Deutschland werde die LBBW aber sicherlich eine aktive Rolle bei der Konsolidierung der Branche spielen, sagte der Regierungschef.
Das Land ist neben den Sparkassen einer der maßgeblichen Anteilseigner bei der LBBW.
In der vergangenen Woche waren die Fusionsgespräche zwischen der BayernLB und der WestLB gescheitert. Eine Kooperation dieser beiden Institute hätte den Startschuss für eine weitergehende Konsolidierung der Branche bilden können, auf die auch die Bundesregierung dringt.
Die LBBW werde nach dem Milliardenverlust im Vorjahr das laufende Jahr möglicherweise mit einer schwarzen Null abschließen können, stellte Mappus in Aussicht. Das sei eine „erfreuliche Nachricht“. Die Botschaft laute, dass das Bankgeschäft in eine „sehr gute Richtung“ laufe.