Banken

Diskussion: Kommentare zu: Auf deutsche Banken kommen harte Zeiten zu

Karikatur eines Community-Trolls

Liebe Leserinnen und Leser,

kennen Sie Trolle? Das sind Unholde, die nichts Gutes im Schilde führen. Internet-Trolle gibt es auch. Das sind solche, die „Beiträge verfassen und sich darin auf die Provokation anderer Gesprächsteilnehmer beschränken“, heißt es in den einschlägigen Definitionen. Solche Provokationen würgen eine Diskussion ab. Internet-Trolle sind also Menschen, die wir in unserer Handelsblatt-Online-Community nicht brauchen. Was wir gut finden, sind Kommentatoren. Gerne solche, die auf den Punkt kommen - von uns aus kurz und schmerzhaft.
Am meisten freuen wir uns, wenn Sie zu Ihrer Meinung mit Ihrem Namen stehen. Wir möchten wissen, mit wem wir diskutieren, und Sie haben ein Recht zu wissen, mit wem Sie sich auseinandersetzen. Wir glauben, dass es zu einem fairen Umgang miteinander im Netz gehört, sich offen gegenüberzutreten.

Ihre Handelsblatt-Online-Redaktion
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  • 19.10.2012, 03:42 Uhrkarakorum

    "Die Aussichten für das deutsche Bankensystem beurteilt die US-Agentur deshalb - wie bereits seit 2008 - negativ". - Die Aussichten für amerikanische Banken sind einer globalisiert-vernetzten Welt ANDERS? Moody´s soll mit seinen niederen Attacken auf andere Wirtschaftsräume endlich finalisieren und sich dem eigenen Heimatdreck der Branche zuwenden!!

  • 19.10.2012, 08:27 UhrPandora0611

    "Nach einer Studie der Ratingagentur Moody's, die der FTD vorliegt, halten die Institute weiterhin viel zu wenig Eigenkapital vor, um im Ernstfall Verluste aufzufangen: Bis zu 32 Mrd. Euro wären laut der Studie im Ernstfall zusätzlich notwendig. "Die deutschen Banken sind in Relation zur gesamten Bilanzsumme immer noch sehr stark gehebelt", sagte Katharina Barten, Autorin des Branchenüberblicks für die kommenden zwölf bis 18 Monate."

    Bei nur 4% hartem Eigenkapital ist das auch kein Wunder.
    Da müssen die Deutsche Bank, Commezbank und vor allem die Landesbanken noch einiges tun.
    Besser sieht es hingegen bei den meisten Sparkassen und den Volks- und Raiffeisenbanken aus.

  • 19.10.2012, 11:39 UhrUnkenrufer

    Gemäß Reuters wird die Deutsche Bank in 2012 den Gesamtumfang der Bonuszahlungen um 17,6 Prozent absenken. Der Wert des Pools beträgt aber immer noch 3,5 Mrd Euro. Geht man von der Prämisse aus, dass Bankangestellte im Durchschnitt keine besseren Leistungen erbringen als Mitarbeiter in anderen Branchen ist die Bezahlung von Bonusempfängern noch immer grotesk hoch. Wären die Zahlungen nur halb so hoch, würde die Deutsche Bank einen zusätzlichen Gewinn von 1,75 Mrd. EURO erzielen. Der Einwand, dass die Spekulatinsgewinne geringer wären ohne den Bonus-Incentive zählt nicht. Mal gewinnt man beim Zocken und mal verliert man. Auf Dauer ist das für die Banken nur dann kein Nullsummenspiel, wenn sie sich darauf verlassen können, dass die Steuerzahler ihre Spielschulden bezahlen. Sie sollten sich nicht zu sehr darauf verlassen, dass das nach 2008 das nächste Mal wieder so glatt über die Bühne geht!

  • 19.10.2012, 15:21 Uhrneutron

    Die Deutschen Bankentitel sind diese Woche sehr gut gelaufen, also wieder ein Signal für die Hintermänner von Moody's, hier einzugreifen. Dass es geklappt hat sehen Sie ja selbst an den Kursen, ein Grund für Moody's Hintermänner, sich über die leicht beeinflussbaren deutschen Aktionäre kaputtzulachen. Haben Sie auch gleich vor lauter Panik verkauft???
    Nächste Woche erholen sich die Banktitel wieder und Sie sind draußen - selber Schuld. Die Commerzbank ist sowieso weit unterbewertet.

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