Banken

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Nach Libor-Skandal: Barclays will offenbar 2000 Investmentbanker loswerden

Die vom Libor-Skandal erschütterte Großbank Barclays will einem Insider zufolge massiv Stellen abbauen. Betroffen sei der Investment-Bereich der Bank. Der Strategieplan soll nächste Woche verkündet werden.

Barclays-Logo an einer Filiale in London. Quelle: Reuters
Barclays-Logo an einer Filiale in London. Quelle: Reuters

LondonDie britische Großbank Barclays baut einem Insider zufolge Stellen im Investmentbanking ab, um das Geldhaus nach den Vorstellungen des neuen Firmenchefs Antony Jenkins zu trimmen. Das konkrete Ausmaß ist nach Angaben einer mit der Angelegenheit vertrauten Person derzeit unklar.

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Experten sagten jedoch, sie rechneten damit, dass Barclays-Chef Jenkins bei der Vorstellung eines Strategie-Planes am 12. Februar verkünden werde, dass 2000 Stellen im Investmentbanking eingespart worden seien. Dem Insider zufolge ist der Abbau bereits fast abgeschlossen. Begonnen habe man vor gut zwei Wochen.

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Die US-Finanzmarktaufsicht verfolgt den Skandal um die Manipulation der Leitzinsen hartnäckig.

Im Investmentbanking beschäftigte Barclays per Ende Juni 23.300 Mitarbeiter. Experten schließen nicht aus, dass bis zu 15 Prozent der Stellen wegfallen könnten. Jenkins hatte im August das Ruder von Bob Diamond übernommen, der wegen der Affäre um Zinsmanipulationen seinen Hut nehmen musste. Jenkins, der aus dem Privatkundengeschäft und nicht aus dem Investmentbanking kommt, will das ramponierte Image der Bank nun wieder aufpolieren.

Zinsskandal

Barclays musste wegen der Verwicklung in den Skandal rund um die Manipulation des Libor-Referenzzinssatzes bereits rund eine halbe Milliarde Dollar Strafe zahlen. Auch drohen Altlasten im Zusammenhang mit Restschuldversicherungen und dem Verkauf komplexer Zinsprodukte, die Bank einzuholen.

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