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Quartalsergebnisse: Goldman Sachs schockt die Finanzbranche

Der Gewinn der US-Bank Goldman Sachs ist im zweiten Quartal dramatisch eingebrochen. Das Minus lag bei mehr als 80 Prozent. Das unsichere Marktumfeld und der spektakuläre Vergleich mit der SEC belasten das Geldhaus von Blankfein.

Händler von Goldman Sachs an der New Yorker Börse. Quelle: Reuters
Händler von Goldman Sachs an der New Yorker Börse. Quelle: Reuters

DÜSSELDORF/NEW YORK. Das Nettoergebnis der US-Bank stürzte im zweiten Quartal 2010 von 3,4 Mrd. im Vorjahreszeitraum auf 613 Mio. Dollar ab. Das entspricht einem Rückgang von 82 Prozent. Der Gewinn pro Aktie fiel von 4,93 Dollar auf 78 Cent. Analysten hatten durchschnittlich mit einem Gewinn pro Aktie von 1,99 Dollar gerechnet. Ein schleppend laufendes Geschäft, die britische Bonussteuer und die Rekordstrafe der Börsenaufsicht SEC drückten den Gewinn.

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Die Bank schafft es nicht mehr aus den Schlagzeilen. Erst wenige Tage ist es her, dass Goldman einen spektakulären Vergleich mit der SEC traf. Das Institut zahlt 550 Mio. Dollar und entkommt dafür einer Klage wegen Betrugs und entgeht damit einem womöglich peinlichen Gerichtverfahren.Nach dem Bekanntwerden der Klage im April war der Börsenwert des Hauses um mehr als 25 Mrd. Dollar eingebrochen. Ohne Sonderposten - wie den Kosten durch den Rechtsstreit - erzielte Goldman im zweiten Quartal einen Gewinn je Aktie von 2,75 Dollar. "Das Marktumfeld ist während des zweiten Quartals schwieriger geworden“, sagte Bankchef Lloyd Blankfein am Dienstag.

Die Einnahmen lagen im zweiten Vierteljahr bei 8,84 Mrd. Dollar und damit ebenfalls niedriger als erwartet. Sie erreichten ebenso wie der Gewinn den geringsten Wert seit dem vierten Quartal des Krisenjahres 2008. Neben den Sonderposten belastete Goldman das Investment-Banking sowie das Handelsgeschäft. Für die Bonussteuer in Großbritannien fielen 600 Millionen Dollar an.

Weiterer Ärger droht der Bank aus Großbritannien. Dort wird im sogenannten Abacus-Skandal weiter gegen Goldman ermittelt. Aber auch Bank-Chef Lloyd Blankfein tut sein übriges für den Ruf des Geldhauses. Spätestens seit seinem unpassenden Witz, die Bank tue Gottes Werk, steht er heftig in der öffentlichen Kritik.„ Wir haben uns daran gewöhnt, dass Goldman Sachs sich gegen den Trend stemmen kann“, sagt Walter Todd von Greenwood Capital Associates. „Vielleicht verwandelt sich Superman wieder in Clark Kent."

  • 20.07.2010, 21:48 UhrAnonymer Benutzer: Gäääähhnnnnn

    der mensch ist ein herdentier und dass wissen alle manipulateure.spielen von 4 menschen zwei zusammen und manipulieren arglistig, so sind 50% der menschen betrogen! die politik steht schmiere und kassiert ihren anteil bei der abzocke.
    4 pokerspieler 3 tun so als kennen sie nicht und der 1 lässt man einmal gewinnen und dann wird er ausgenommen. ganz übler hütchenspielertrick.
    im bankensystem sind die 3 banken/fonds, politik, ratingagenturen der 1 ist der dummnaive anleger.
    dieses system funktioniert immer. die 3 tun so als würden sie sich wehtun, aber in wahrheit sind es partner!!!!!!

  • 20.07.2010, 20:27 UhrAnonymer Benutzer: Jürgen

    Diese bank ist der führend was Lügen und Manipulationen angeht. Keinen Millimeter weit würde ich denen trauen. Schlechte Nachrichten sind bestimmt genauso gelogen wie gute......
    Das ganze Finanzsystem basiert nur noch auf Lüge und Manipulation. Der Crash ist eingeplant !!!!
    Seid ihr vorbereitet ??????

  • 20.07.2010, 16:52 UhrAnonymer Benutzer: k.h.a.

    Ganz gegerell ist zu erwarten, daß nach der Zeit der vielen speziellen Situationen der letzten zwei Jahre auch wieder einmal Normalität eintreten wird. Die relativ guten Zahlen, welche nun geliefert werden, lassen sich hinterfragen. Mit Durchblick und Kenntnis der Möglichkeiten, welche buchhaltungen so hergeben, wenn es daran geht zu entscheiden, wie die vielen bilanzposten wohl gefüllt oder geleert werden sollten, läßt sich erkennen, was an Realität dahinter steckt. So fallen eben die Kurse und der kleine Mann weiß gar nicht warum - bei all den guten Nachrichten.

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