
HB PARIS. Der Nettogewinn kletterte um 89 Prozent auf 379 Mio. Euro im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, wie das Institut am Donnerstag mitteilte. Dies lag deutlich über den Erwartungen der Analysten, die durchschnittlich mit einem Ergebnis von 280 Mio. Euro gerechnet hatten. Die Einnahmen fielen mit 5,5 Mrd. Euro ebenfalls höher aus als erwartet.
Allerdings hatten die Analysten ihre Erwartungen im Vorfeld gesenkt, nachdem Credit Agricole eine Abschreibung von 418 Mio. Euro bei der griechischen Tochter Emporiki angekündigt hatte. Credit-Agricole-Chef Jean-Paul Chifflet sprach von einem schwierigen Geschäftsumfeld im zweiten Quartal, das von "anhaltender Unsicherheit und konjunktureller Schwäche" geprägt gewesen sei.
Dennoch gelang es der Bank, ihre Rückstellungen für faule Kredite stärker als erwartet auf 980 Mio. Euro zu verringern. Für das Gesamtjahr zeigte sich Chifflet grundsätzlich optimistisch.