
pk/yo/HB FRANKFURT. Die Deutsche Bank schreibt trotz den Turbulenzen an den Kapitalmärkten weiter Milliardengewinne. Im zweiten Quartal verdiente das größte deutsche Geldhaus netto 1,2 Mrd. Euro und damit neun Prozent mehr als vor einem Jahr. Hauptgrund: Das größte deutsche Geldhaus musste wegen der Konjunkturerholung deutlich weniger Geld für faule Kredite zurücklegen. Die Risikovorsorge sank im Jahresvergleich um drei Viertel auf 243 Mio. Euro. Dagegen bremste die Verunsicherung der Anleger wegen der Schuldenkrise in Europa wie bei anderen Banken auch die Erträge im Kerngeschäft Investmentbanking - besonders im Vergleich zum starken ersten Vierteljahr.
"Die Weltwirtschaft dürfte sich weiter beleben", erklärte Bankchef Josef Ackermann in dem am Dienstag vorgelegten Quartalsbericht. Vor allem im Privat- und Firmenkundengeschäft seien daher branchenweit weitere Zugewinne zu erwarten, "während die Kapitalmarktaktivitäten der Banken größeren Schwankungen als in den letzten zwölf Monaten ausgesetzt sind".
Vor Steuern stieg der Gewinn um 16 Prozent auf 1,5 Mrd. Euro, rund die Hälfte davon im Investmentbanking. Dem Frankfurter Geldhaus half dabei auch die Übernahme von Teilen der niederländischen Bank ABN Amro. Der Kaufpreis lag mehr als 200 Mio. Euro unter dem Buchwert, was zu einem entsprechenden Einmalgewinn führte.
Während der Überschuss deutlich über den durchschnittlichen Analystenprognosen lag, hatten die Experten dem Institut vor Steuern etwas mehr zugetraut. Ackermann will das Ergebnis 2011 auf das Rekordniveau von zehn Mrd. Euro steigern. ,Allerdings sieht die Deutsche Bank die für 2011 angepeilten zehn Mrd. Euro Gewinn vor Steuern in Gefahr, wenn die Zinsen noch länger niedrig bleiben: "Während einige der Faktoren in Bezug auf das Wettbewerbsumfeld mit unseren Annahmen übereinstimmen oder diese übertroffen haben, haben andere das erwartete Niveau noch nicht erreicht, insbesondere hinsichtlich der Normalisierung des Zinsniveaus", warnte Deutschlands größte Bank am Dienstag im Zwischenbericht zum zweiten Quartal. Analysten haben das Ziel ohnehin als sehr ehrgeizig bezeichnet. Denn die Aussichten für das Investment-Banking, an dem das Wohl und Wehe der Deutschen Bank hängt, sind eher trübe.
So ist kurzfristig keine Belebung der Märkte in Sicht, zudem lahmt das Beratungsgeschäft mit Börsengängen, Kapitalerhöhungen und Fusionen. Mittelfristig drohen im Handel zudem härtere Kapitalauflagen, was die Rentabilität zusätzlich schmälert. Die Kernkapitalquote stieg per Ende Juni auf 11,3 Prozent von 11,2 Prozent nach dem ersten Quartal.
Bei den US-Rivalen wie Goldman Sachs und Morgan Stanley sah die Lage im zweiten Quartal ähnlich aus. Auch sie verdienten im Investment-Banking deutlich weniger als noch zu Jahresbeginn. Analysten schätzen den Ertragsrückgang branchenweit auf bis zu 40 Prozent. Dafür hellte sich die Kreditqualität auf. Die Schweizer Wettbewerber wie Credit Suisse und UBS konnten zudem mit starken Geschäften mit reichen Privatkunden punkten, die bei der Deutschen Bank eine deutlich kleinere Rolle spielen. Die UBS schrieb im zweiten Quartal einen Überschuss von knapp 1,5 Mrd. Euro nach tiefroten Zahlen vor einem Jahr.
Neid muß man sich verdienen, Mitleid gibts umsonst.
Sand für die Augen der Schläfer.......
Was ist in Level 3 verborgen - unter anderem ??????
Verlogenste und korrupteste bank Deutschlands......
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