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Quartalszahlen: Finanzkonzern ING streicht 2700 Stellen

Aufgrund der sich verschlechternden Marktsituation will ING 2700 Stellen streichen. Der niederländische Finanzkonzern hat seinen Nettogewinn nach Verkäufen allerdings gesteigert und liegt über den Erwartungen.

Zentrale der ING in Amsterdam. Quelle: AP
Zentrale der ING in Amsterdam. Quelle: AP

AmsterdamDer niederländische Finanzkonzern ING baut 2700 Stellen ab. Wie ING am Donnerstag mitteilte, sollen 2000 interne Arbeitsplätze und 700 externe wegfallen. Mit den Streichungen reagiere ING auf die sich verschlechternde Marktsituation und daraus resultierende Abschreibungen auf Griechenland-Anleihen.

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Um im Wettbewerb bestehen zu können, müssten die Kosten zurückgefahren werden, sagte ING-Chef Jan Hommen. ING folgt mit den Stellenstreichungen anderen inländischen Konzernen wie ABN Amro und Rabobank und ausländischen Geldhäusern wie JPMorgan Chase und Credit Suisse.

ING verzeichnete im dritten Quartal einen Nettogewinn von 1,69 Milliarden Euro und lag damit leicht über den Erwartungen von Analysten. Im Vorjahreszeitraum hatte der Überschuss bei 371 Millionen Euro gelegen. Damals schlugen Abschreibungen auf das Versicherungsgeschäft in den USA zu Buche. ING hält nach eigenen Worten daran fest, das Versicherungsgeschäft bis Ende 2013 an die Börse zu bringen.

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Die Niederländer hatten sich von diversen Geschäftsbereichen getrennt, die Verkaufspreise sind im Gewinn berücksichtigt. Der Konzern war während der Finanzkrise 2008 in Schwierigkeiten geraten und hatte zehn Milliarden Euro als Stütze vom niederländischen Staat erhalten.

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