
Zitat
...Das Geldhaus brauche länger, ein tragfähiges Geschäft aufzubauen........
hat diese Würfelbude mit Blessing an der Spitze überhaupt schon ausser Seifenblasen etwas erreicht ??

Wo gibts eine Übersicht wie sicher meine Bank ist? hier: http://www.rating-index.com/Rating_Banken

wollen wir hoffen, dass der Aktiekurs wieder steigt.

Zur Commerzbank äußere ich mich erst wieder wenn es eine Perspektive gibt - also ohne die Herrn Müller und Blessing.
Bei jedem Drittklassigen Fußballverein würden die Herren nicht die nächste Saison erleben, nur der liebe Hauptaktionär unsere Bundesregierung klammer sich an die Beiden. So ist die CoBa doch die herzallerliebste "Bad Bank" der Regierung.
Im Übrigen gibt es in der zweiten und dritten Reihe Führungskräfte, die würden gerne den Supertanker in die richtigen Fahrwasser führen. Wann bekommen die Ihre Chance? (Sie können ja wohl kaum mehr Schaden als der bisher entstandene anrichten ;)

Die Commerzbank Aktie wird zu rund 1/3 ihres Buchwerts gehandelt. D.h. selbst ein kleiner künftig zu erwartender ROE bedeutet für den Aktionär ein dreifacher return auf seinen Einsatz. Dass die Bank ihr letztes Drittel an Marktwert verliert, wäre eine Spekulation auf eine Pleite, welche (wie gesehen) unwahrscheinlich ist. Deshalb bin ich in einem drei-jahres Horizont sehr optimistisch!

Hallo Markus,
ja diesen Gedankengang geht man häufig, wenn Buchwert ueber Marktwert liegt. Ist doch immer sehr verlockend einzusteigen... Zum jetzigen Zeitpunkt heisst das aber, dass der Markt künftig erwartet, dass der Buchwert weiter abgeschrieben wird oder auf sonstige Weise sich diesem niedrigen Boersenwert annähert. Wie wahrscheinlich dies ist, das ist ja die große Unbekante. Defacto geht aber die Mehrzahl der Investoren (und das sind alles Profis, die über erfahrene Research-Leute und Millionen-Schwere Power Tools verfügen) davon aus, dass es "more likely than not" ist, dass der Buchwert sich weiter verringert. Und nur weil die Coba-Aktie jetzt billig ist, heisst das nicht, dass sie nicht noch weiter fallen kann. Die Aktie steht jetzt bei genau 8 Euro. Wohlgemerkt, im Januar stand sie bei 16(!) (den Aktienmerge berücksichtigt). Viele Börsen"experten" rieten da wieder zum Einstieg "Jetzt gehts rauf wie die Rakete". Sein Investment hätte man nach diesem Ratschlag in unter einem Jahr halbiert. Bei Heidelberger Druck war es sehr ähnlich: Buchwert lag mehrere Monate unter Marktwert. Und viele Privatleute kauften. Aber der Turnover im Aktienkurs glückte nur deshalb, weil das Management kurzfristig hohe Aufträge akquirieren konnte. Wissen kann man sowas aber zuvor nicht. Bei Coba ist meiner Meinung nach große Vorsicht angesagt, gerade so lange Marktwert unter Börsenkurs liegt. Vielleicht investierst Du besser in einen mit Banktiteln unterlegten ETF, wenn Du davon ausgehst, dass auf die Euro-Staaten nicht noch mehr (unerwartete) Probleme zukommen? Viele Grüße Gordon

Ups...
"Bei Coba ist meiner Meinung nach große Vorsicht angesagt, gerade so lange Marktwert unter Börsenkurs liegt" meine natürlich Marktwert unter Buchwert(!)
und
"Bei Heidelberger Druck war es sehr ähnlich: Buchwert lag mehrere Monate unter Marktwert." Buchwert über(!) Marktwert

Das einzig bemerkenswerte für mich ist aktuell wie die Commerzbank zugrunde geschrieben wird. Was enthält denn der Artikel? Welche Maßstäbe setzt denn S&P? Fakt ist doch, dass NAHEZU JEDE europäische Privatbank momentan ihr Geschäft umbaut. Und ich bezweifle stark, dass es hier der Deutsche Bank, Unicredit, BNP, etc. besser ergeht und diese weniger abhängig von der europäischen Wirtschaft sind. Man liest in den Presseartikeln permanent wie schlecht es bei der Coba läuft, aber warum, steht da wenn überhaupt nur im Ansatz. Konkrete Zahlen und Gründe für die Meinung die hier transportiert wird - Fehlanzeige. Ich persönlich fühle mich von 80% - 90% der Medien fehlinformiert. Und dieser Bericht ist ein Synonym für die allumgreifende Oberflächlichkeit.