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Refinanzierung: Banken müssen neue Quellen suchen

exklusiv Der Refinanzierungsmarkt für Banken ist ausgetrocknet. Deshalb müssen die Institute müssen erfinderisch werden, sagt Vize-Präsident der Europäischen Investitionsbank (EIB), Matthias Kollatz-Ahnen.

Gewitter über Frankfurt: Banken leihen sich kaum noch Geld. Quelle: dpa
Gewitter über Frankfurt: Banken leihen sich kaum noch Geld. Quelle: dpa

Europas Banken haben derzeit massive Probleme, sich am Kapitalmarkt zu refinanzieren. Sie können der Falle auf Dauer nur entkommen, wenn sie bei ihrer Refinanzierung umdenken, sagte der Vize-Präsident der Europäischen Investitionsbank (EIB), Matthias Kollatz-Ahnen, dem Handelsblatt (Montagsausgabe). "Die Banken werden viel stärker zur Mittelaufnahme gegen Sicherheiten übergehen müssen. Das wird auch ein längerfristige Vergabe von Krediten wieder ermöglichen", sagte der Experte.

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Gleichzeitig werde dieses Umdenken zu höheren Kosten führen, so Kollatz-Ahnen. Angesichts der Phase niedriger Zinsen, in der wir uns befänden, blieben Kredite der europäischen Banken auf einem aktzeptablen Zinsniveau auch wenn die Renditeaufschläge gegenüber Bundesanleihen stiegen und Sicherheiten geboten werden müssten.

Kollatz-Ahnen bringt bei der besicherten Refinanzierung das Modell der Pfandbriefe ins Gespräch. Die Erfahrung seien gut. "Hier kann der Gläubiger im Falle eines Ausfalls direkt auf die Sicherheit zugreifen und bleibt nicht im Schuldenpool einer im Bankrott befindlichen Bank hängen", sagte der EIB-Vize.

  • 04.12.2011, 16:05 UhrAnonymer Benutzer: Logo23

    Ja das könnte klappen, wenn die Sicherheiten auch tatsächlich vorhanden sind und auch einen Wert haben - keine Schneiderschen Immobilien !

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