LondonAuf die britischen Großbanken kommen die größten Reformen seit Jahrzehnten zu. Das geht aus dem heute vorgelegten Grundsatzbericht der von Premierminister David Cameron eingesetzten Bankenkommission hervor. Er enthält einen ganzen Katalog von Maßnahmen, die die Institute teuer zu stehen kommen dürften.
Die Kommission prüft seit einigen Monaten, wie das Finanzsystem umgebaut werden muss, um eine Wiederholung der Finanzkrise zu verhindern. Außerdem sollen die Experten unter Führung des ehemaligen Notenbankers John Vickers für mehr Wettbewerb auf dem verkrusteten Bankenmarkt sorgen.
Vickers fordert von den Banken, dass sie Privatkundengeschäft und Investment-Banking intern strikt voneinander trennen. Für die Geldhäuser hieße das, dass sie die Sparten unabhängig mit eigenem Kapital ausstatten müssten. Dieses sogenannte Ringfencing soll dafür sorgen, dass für das Finanzsystem essentielle Funktionen wie Zahlungsverkehr, Sicherheit von Giro und Sparkonten sowie Darlehen an kleine und mittlere Unternehmen auch dann noch sichergestellt sind, wenn das Investmentbanking wieder einmal in eine Krise rutscht. Für die Banken heißt das, dass sie ihre Mittel nicht mehr so frei und flexibel einsetzen können wie bisher, was die Finanzierungskosten nach Schätzungen von Analysten um vier bis fünf Milliarden Pfund in die Höhe treiben dürfte.
Außerdem hält die Kommission eine Kernkapitalquote von zehn Prozent für Banken wie Barclays, HSBC und Lloyds für angemessen. "Diese Quote scheint für Institute mit Bedeutung für das internationale Finanzsystem sinnvoll, große britische Privatkundenbanken sollten sie in jedem Fall erfüllen", heißt es in dem Bericht. Bislang müssen die Banken eine Kernkapitalquote von sieben Prozent vorweisen.
Die strikte Trennung von Geschäfts- und Investmentbanken wäre die Grundlage der wirtschaftlichen Genesung der westlichen Industriestaaten. Zockerbanken müssten nicht mehr mit unendlichen Steuer-Mrd vor dem Kollaps gerettet werden. Davor fürchten sich die Zocker am meisten.
Wir brüskieren uns über Rettungsprogramme für EU-Staaten, zuletzt Portugal mit 80 Mrd €, bei Spanien und Italien wird es a bissl teurer.
Und die Gelder für die Rettungsprogramme des € waren ausschließlich dafür da, die Bankster zu retten, die den PIIGS unendliche Kredite gewährten, dank der niederen Zinsen durch den Euro und damit einen Aufschwung auf Pump, Pump, Pump ermöglichten, bis es sich ausgepumpt hatte. Da stehen wir jetzt. Die PIIGS haben kein Geschäftsmodell mehr.
Da sind uns die Isländer meilenweit voraus. Man kann nur auf Nachahmungseffekte hoffen. Aber alles immer noch Peanuts in Relation zu den direkten Hilfen an die Bankster, was in der Presse gerne verschwiegen wird:
+++ EU-Staaten greifen für krisengeschüttelte Banken tief in die Taschen +++
Zwischen Oktober 2008 und Oktober 2010 genehmigte die Europ. Kommission nach eigenen Angaben Hilfen der 27 Mitgliedstaaten für den Finanzsektor im Umfang von insgesamt 4589 Mrd € !!
+++ 18,2 Billionen € faule Werte vergiften europäische Banken +++
Da ist Hoffnung und Malz verloren. Der schon längst überfällige Crash wird von den Zentralbanken lediglich immer weiter hinausgeschoben, bis durch eine Hyperinflation sich die Vermögen der arbeitenden Bevölkerung in Luft aufgelöst haben.
Im Quartalsbericht der BIZ vom Juni 2008 geht hervor, dass die Bankster weltweit auf ca.600 Billionen $ absolut wertloser Papierschnipsel sitzen, aus den Bilanzen ausgelagert, um sie vor dem sofortigem Kollaps zu bewahren. http://www.bis.org/press/p080609_de.pdf
Die strikte Trennung von Geschäfts- und Investmentbanken wäre die Grundlage der wirtschaftlichen Genesung der westlichen Industriestaaten. Zockerbanken müssten nicht mehr mit unendlichen Steuer-Mrd vor dem Kollaps gerettet werden. Davor fürchten sich die Zocker am meisten.
Wir brüskieren uns über Rettungsprogramme für EU-Staaten, zuletzt Portugal mit 80 Mrd €, bei Spanien und Italien wird es a bissl teurer.
Und die Gelder für die Rettungsprogramme des € waren ausschließlich dafür da, die Bankster zu retten, die den PIIGS unendliche Kredite gewährten, dank der niederen Zinsen durch den Euro und damit einen Aufschwung auf Pump, Pump, Pump ermöglichten, bis es sich ausgepumpt hatte. Da stehen wir jetzt. Die PIIGS haben kein Geschäftsmodell mehr.
Da sind uns die Isländer meilenweit voraus. Man kann nur auf Nachahmungseffekte hoffen. Aber alles immer noch Peanuts in Relation zu den direkten Hilfen an die Bankster, was in der Presse gerne verschwiegen wird:
+++ EU-Staaten greifen für krisengeschüttelte Banken tief in die Taschen +++
Zwischen Oktober 2008 und Oktober 2010 genehmigte die Europ. Kommission nach eigenen Angaben Hilfen der 27 Mitgliedstaaten für den Finanzsektor im Umfang von insgesamt 4589 Mrd € !!
+++ 18,2 Billionen € faule Werte vergiften europäische Banken +++
Da ist Hoffnung und Malz verloren. Der schon längst überfällige Crash wird von den Zentralbanken lediglich immer weiter hinausgeschoben, bis durch eine Hyperinflation sich die Vermögen der arbeitenden Bevölkerung in Luft aufgelöst haben.
Im Quartalsbericht der BIZ vom Juni 2008 geht hervor, dass die Bankster weltweit auf ca.600 Billionen $ absolut wertloser Papierschnipsel sitzen, aus den Bilanzen ausgelagert, um sie vor dem sofortigem Kollaps zu bewahren. http://www.bis.org/press/p080609_de.pdf
Prinzipiell sind die Vorschläge nicht schlecht. Eine Kernkapitalquote von 10% ist absolut machbar. Denn die Finanzkrise hat uns gelehrt, das alles was beispielsweise unter 8% liegt verantwortungslos ist.
Das das Retail Banking nicht mit dem Investmentbanking vermischt werden sollte, ist klar, da werden keine Synergien gehoben.
Das Herr Diamond von Barclays mit Abwanderung droht, dürfte wohl daran liegen, das Barclays unter der neuen Regulierung massiv Kapital aufnehmen muss.
Eine Aufspaltung der Universalbanken ist jedoch auch der falsche Weg, weil hier die Gefahr besteht das das sog. "Schattenbankensystem" damit noch mehr gefördert wird,
wie das beispielsweise in den USA seit dem Dodd/Frank Act praktiziert wird.
Da werden reihenweise Hedge Fonds und Private Equity Bereiche mit ganzen Händlerteams abgespalten, aber hintenrum bleiben die Banken trotzdem noch mit etwa um die 30% beteiligt, um an den Gewinnen mitzuverdienen.
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