DüsseldorfItalien zählt zu den größten Schuldnern der deutschen Finanzinstitute im Euro-Raum. Diese hatten Ende März dieses Jahres insgesamt gut 116 Milliarden Euro nach Italien verliehen, wie aus aktuellen Zahlen der Bundesbank hervorgeht. Davon entfallen rund 36 Milliarden Euro auf den italienischen Staat, dessen Finanzkraft inzwischen infrage gestellt wird.
Die deutschen Kreditinstitute sind demnach in nur vier Ländern noch stärker engagiert als in Italien: in Frankreich (145,6 Milliarden Euro), Luxemburg (120,9 Milliarden), den Niederlanden (117,7 Milliarden) und dem ebenfalls hochverschuldeten Spanien (125,2 Milliarden). Zum Vergleich: Gegenüber dem vom Zahlungsausfall bedrohten Griechenland hatten die deutschen Banken im März noch Forderungen von rund 17 Milliarden Euro. Die von der Förderbank KfW zugesagten Hilfskredite über rund acht Milliarden Euro sind dabei nicht mitgerechnet.
In Italien gehen die meisten Verbindlichkeiten auf die dortigen Unternehmen zurück: Demnach hatten italienische Betriebe knapp 43,3 Milliarden Euro Schulden bei deutschen Banken. An italienische Banken hatten die Kreditinstitute 37 Milliarden Euro verliehen. Der Staat stand mit 35,9 Milliarden Euro bei deutschen Banken in der Schuld.
11,7 Milliarden Euro
Die Summe wie auch die folgenden sind Bruttoforderungen gegenüber der öffentlichen Hand. Die Daten stammen aus dem Stresstest des Europäischen Banken-Vereinigung (EBA). Stand: 31. Dezember 2010.
7,7 Milliarden Euro (mit Postbank, keine Aufgliederung)
7,1 Milliarden Euro
2,7 Milliarden Euro
1,9 Milliarden Euro
1,4 Milliarden Euro
1,4 Milliarden Euro
1,1 Milliarden Euro
700 Millionen Euro
485 Millionen Euro
300 Millionen Euro
300 Millionen Euro
Ungleich größer ist das Engagement bei den italienischen Banken. Intesa Sanpoalo hält gegenüber der öffentlichen Hand Brottuforderungen über 60 Milliarden Euro.
49,1 Milliarden Euro
32,5 Milliarden Euro
Viertgrößter Gläubiger ist eine französische Bank: Die BNP Paribas ist mit 28 Milliarden Euro in Italien engagiert.
Die sich in Auflösung befindende Bank Dexia hält 15,8 Milliarden Euro.
11,8 Milliarden Euro
10,8 Milliarden Euro
10,5 Milliarden Euro
9,9 Milliarden Euro
9,4 Milliarden Euro
8,8 Milliarden Euro
7,7 Milliarden Euro
7,0 Milliarden Euro
Am stärksten in dem Land engagiert sind die Commerzbank mit 9,4 Milliarden und die Deutsche Bank mit acht Milliarden Euro. Beide Institute weisen aber nicht aus, welcher Teil der Forderungen gegenüber der Regierung besteht. Stark betroffen von Zahlungsproblemen Roms wären auch die Bad Banks der Hypo Real Estate und der WestLB.
Die deutschen Institute fahren aber laut Bundesbank bereits seit Monaten ihr Engagement in Italien zurück. Vor einem Jahr hatten demnach noch Forderungen in Höhe von 134 Milliarden Euro ausgestanden, Anfang 2009 seien es sogar noch über 150 Milliarden Euro gewesen.
In der Euro-Zone wachsen derzeit die Befürchtungen, dass auch Italien in eine Schuldenkrise hineingeraten könnte. Die Risikoaufschläge für italienische Staatsanleihen hatten in der vergangenen Woche Höchststände erreicht. Zudem waren Bankaktien an der Mailänder Börse abgestürzt.
Mit der Euroeinführung habe ich auf die Szenarien und Risiken für Deutschland und seine Bürger hingewiesen.
Damals wie heute stehe ich voll und ganz hinter Prof.Hankel und seiner Kritik am Euro.Was mußte ich mir aus meinem nächsten Bekanntenkreis nicht alles an Häme und
Verteufelung über mich ergehen lassen und anhören.
Heute sind diese Leute kleinlaut geworden und müssen mit
ansehen wie ihre Ersparnisse und Rücklagen fürs Alter sich
langsam aber sicher in Luft auflösen.
Aber auch ich, trotz aller meiner Skepsis und Vorbehalte gegen den Euro bin erschüttert, daß es real noch schlimmer ist und wurde als ich mir je vorstellen konnte.
Wenn die verantwortlichen Politiker nur noch ein kleinwenig
Anstand besitzen, sollten sie noch heute zurücktreten und sich vor dem deutschen Volk entschuldigen.
Vor allem die Leute wie Kohl,Waigel,u.heute Merkel,Schäuble u.co die damals wie heute wider besseres Wissen handeln bzw.gehandelt haben.
Das schlimme bei uns deutschen ist nur, daß wir erst in einer Katastrophe enden müssen bis wir aufwachen.
Die Ursache ist der euro: Ohne diesen hätten sich die Südländer nie so hoch verschulden können. Oder sind deutsche,.. Banken dermaßen in Schulden von z.B. Rumänien engagiert? Die Eurozweifler haben genau dieses Desaster vorhergesagt, aber bis heute wird jedes Infragestellen von Euro, EU als rechtspopulistisch abgetan. Dieses ewige hirnwaschemässige Europa, Europa, Europa muss auch kritisch hinterfragt werden können, die EU-Ideologen und Eurokraten dürfen nicht jeden gleich in die rechte Ecke stellen, der Zweifel daran hat, ob eine Zwangswährung ökonomisch sinnvoll ist oder politisch erstrebenswert.
Zu lange haben die Menschen den Euliten geglaubt. Der Euro dient nur der Hochfinanz, den Konzernen und den korupten Lobbypolitikern. Die Retterei ist ein Vergehen an kommende Generationen.
Als nächstes stehen Eurobonds und europ. Finmin auf dem Programm.
Das ist doch alles kein Problem. Bloß nicht aufregen. Draghi wirds schon richten. In weiser Voraussicht hat man ihn doch zum EZB Präsidenten gemacht. Als Italiener wird er wohl seine Landsleute nicht im Stich lassen. Er wird einfach die ganzen Papiere kaufen, natürlich in erster Linie von den italienischen Banken - Trichet hat es ihm ja vorgemacht - und dann im Keller der EZB verschwinden lassen. Und wer an der Uni nicht aufgepaßt hat, den erinnere ich: Monetarisierung der Schulden. Die Amis machen das seit Jahren und die Briten machen auch schon lange nach. Nun auch der Euro Raum. Rettet Euer Geld, solange es noch etwas wert ist.
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