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Schweizer Bank: Credit Suisse verklagt abgewanderte Managerin

Weil sie ihrem neuen Arbeitgeber Goldman Sachs vertrauliche Unterlagen zugespielt haben soll, verklagt die Credit Suisse eine ehemalige Managerin. Wie die Strafe aussehen soll, weiß die Schweizer Großbank auch schon.

Credit Suisse: Das Geldhaus verklagt eine früherer Managerin. Quelle: dpa
Credit Suisse: Das Geldhaus verklagt eine früherer Managerin. Quelle: dpa

New YorkCredit Suisse verklagt eine zum US-Rivalen Goldman Sachs abgewanderte frühere Spitzenmanagerin wegen angeblichen Verrats von Geschäftsgeheimnissen. Die Schweizer Großbank wirft der ehemaligen Vizepräsidentin für den Bereich Schwellenmärkte vor, vertrauliche interne Dokumente mitgenommen zu haben, um diese ihrem neuen Arbeitgeber zuzuspielen. Dies geht aus der Klageschrift hervor, die am Freitag bei einem Gericht in Manhattan eingereicht wurde. Demnach wird die Managerin beschuldigt, bisherige Kunden von Credit Suisse mit zu Goldman nehmen zu wollen.

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Ein Goldman-Sprecher wollte sich dazu nicht äußern. Eine Stellungnahme der Beschuldigten oder eines Anwalts von ihr war zunächst nicht zu bekommen.

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Credit Suisse stützt sich auf eine hauseigene Untersuchung nach der Kündigung der Managerin. Demzufolge soll diese in den Monaten davor Unterlagen der Bank wie Kundeninformationen und Vertriebsziele in ihrem persönlichen Email-Eingang gesammelt und unmittelbar nach ihrem Rücktritt gelöscht haben. Credit Suisse will erreichen, dass die Beschuldige per Gerichtsanordnung für eine gewisse Zeit daran gehindert wird, Geschäfte mit Kunden der Schweizer Bank zu machen.

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