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Schweizer Großbank: Credit Suisse hofft auf eine Einigung mit den USA

Die Verhandlungen der Schweiz mit den USA über ein Steuerstreit-Abkommen sind Insidern zufolge fast abgeschlossen. Die Credit Suisse warnt davor auf den letzten Metern zu scheitern.

Logo der Schweizer Bank Credit Suisse. Die Großbank hofft auf eine Einigung zwischen der Schweiz und den USA. Quelle: Reuters
Logo der Schweizer Bank Credit Suisse. Die Großbank hofft auf eine Einigung zwischen der Schweiz und den USA. Quelle: Reuters

ZürichDie Großbank Credit Suisse (CS) hat vor einer Eskalation des Steuerstreits zwischen der Schweiz und den USA gewarnt. Die Liste der 13 Banken, denen die USA Beihilfe zur Steuerhinterziehung vorwerfen, könne jederzeit verlängert werden, sagte Verwaltungsratspräsident Urs Rohner der „Neuen Zürcher Zeitung“ (Dienstagsausgabe). „Und sollte eine Vereinbarung scheitern, nachdem man fast drei Jahre intensiv verhandelt hat, könnte das meines Erachtens zu einer Eskalierung des Streites führen“, erklärte Rohner. „Davor kann ich nur warnen.“

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Die Verhandlungen der Schweiz mit dem US-Justizministerium über ein Abkommen, mit dem amerikanische Vorwürfe beigelegt werden sollen, sind Insidern zufolge praktisch abgeschlossen. Dabei geht es um eine Milliardenbuße für die eidgenössischen Banken und die Frage, welche Steuersünder-Daten die Amerikaner aus der Schweiz erhalten sollen. Banken, die kein bedeutendes US-Geschäft haben, sperren sich gegen eine Beteiligung an der Buße. Credit Suisse gehört wie etwa auch Julius Bär zu den Banken, die bereits im Visier der Amerikaner stehen.

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Rohner erklärte, eine auf den ersten Blick schmerzhafte Lösung sei für alle besser als keine Lösung. Zu glauben, dass sich das Problem mit der Zeit von selbst löse, sei unrealistisch. „Was man nicht vergessen sollte, es ist von hohem Wert, wenn wir in dieser Sache Rechtsfrieden erreichen“, erklärte der Präsident.

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