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Schweizer Großbank: Warum es der UBS so schlecht geht

Kaum ein Geldinstitut hatte bis vor knapp drei Jahren einen besseren Ruf als die UBS. Die Schweizer Großbank galt als ultrakonservativ, Vertrauen erweckend und nicht zuletzt auch extrem erfolgreich. Doch dann kam der Absturz. Im vierten Quartal gab es endlich wieder schwarze Zahlen, doch die meisten Probleme bleiben. Die Geschichte des Niedergangs.

von Thorsten Giersch

So ist auch die Stimmung bei den UBS-Generealversammlungen äußerst mies. Vor allem 2010 zählt zu den ungemütlichsten Aktionärstreffen in der Geschichte der Schweizer Großbank. Kein Wunder angesichts des Niedergangs während der Finanzkrise: An deren Ende standen Verluste von mehr als 50 Milliarden Dollar, Mittelabflüsse von mehr als 250 Milliarden Franken und eine Rettung durch den Staat.