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Sparkassen-Plan: Ein letztes großes Reformmodell für die Landesbanken

Politiker und Aufseher wollen bei der Konsolidierung der Landesbanken Resultate sehen. Die Sparkassen unternehmen jetzt mit einem Fusionsmodell einen letzten großen Anlauf, um die Zahl der noch acht selbstständigen Landesbanken deutlich zu verkleinern.

Sind die Landesbanken noch zu retten? Quelle: dpa
Sind die Landesbanken noch zu retten? Quelle: dpa

FRANKFURT, BERLIN. Die öffentlich-rechtlichen Sparkassen unternehmen einen letzten großen Anlauf, um die Zahl der noch acht selbstständigen Landesbanken deutlich zu verkleinern. Der Druck auf die Sparkassenorganisation sei nach dem gescheiterten Fusionsversuch zwischen der WestLB und der BayernLB gewachsen, sie müssten mit einem eigenen Modell aufwarten, hieß es am gestrigen Donnerstag in Politik- und Sparkassenkreisen. Um den Forderungen der EU-Kommission und der Bundesregierung sowie der Bundesbank entgegenzukommen, wird nun ein schrittweises Vorgehen hin zu einer "gemeinsamen bundesdeutschen Zentralbank" favorisiert, sagte ein Insider.

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Regionale Lösungen griffen zu kurz, hieß es weiter, das habe zuletzt die fehlgeschlagene Annäherung zwischen München und Düsseldorf gezeigt. Die Sparkassen sind über die regionalen Verbände gewichtige Miteigentümer der Landesbanken, deshalb fällt ihnen bei der Neuordnung eine Schlüsselrolle zu.

Dekabank soll als Klammer für bundesweite Lösung dienen

Das bevorzugte Modell sieht eine Kombination aus Teilen der WestLB, der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) sowie der Dekabank als übergeordneter Klammer vor. Die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) könne über eine Öffnungsklausel zu einem späteren Zeitpunkt dazustoßen, derzeit stehe sie wegen der Restrukturierung der Bank nicht zur Verfügung. Die NordLB passe zwar gut in das Modell, jedoch hat sich Niedersachsens Finanzminister Hartmut Möllring (CDU) bisher immer gegen eine Konsolidierung ausgesprochen. Die BayernLB wird den Informationen zufolge nicht berücksichtigt, weil die Sparkassen unter den Eigentümern nur noch in der Minderheit sind.

  • 22.11.2010, 10:12 UhrAnonymer Benutzer: Roemi

    Lieber Herr Kuhn,

    schon einmal daran gedacht, dass man die bayernLb deshalb nicht berücksichtigt, weil es schon bei paritätischen Eigentumsverhältnissen nicht möglich war, gegen "Standortinteressen" der Landesfürsten eine Konsolidierung in Angriff zu nehmen.

    Wenn Herr Seehofer die bayernLb ersthaft mit in das Modell einbringen will, kann er ja den DSGV anrufen.

    Aber so wie man die bayern kennt....München ohne Zentrale einer bank....Das geht doch nicht. :-)

  • 20.11.2010, 05:16 UhrAnonymer Benutzer: Thomas Kuhn

    "Ein letztes großes Reformmodell für die Landesbanken".
    "Die bayernLb wird den informationen zufolge nicht berücksichtigt, weil die Sparkassen unter den Eigentümern nur noch in der Minderheit sind".
    --> Wenn ich sowas inkonsequentes schon wieder lesen muß, dann möchte ich am liebsten in eine ähnliche Richtung gehen: ich fordere den bau von Autobahnen auf denen nur blaue Autos fahren dürfen. Sie muß kreuz und quer durch Deutschland gehen. Jede Kommune hat Mitspracherecht und darf auch Wegezoll verlangen. Folgende Ausnahmen gelten: Kommune x und y dürfen nicht mitspielen. Kommune a und b haben mehr Rechte, da sie mehr bäume im Garten haben. Und ich möchte der König von Deutschland werden. ich möchte dieses Modell mal 20 Jahre testen und, sollte es sich herausstellen, dass es unwirtschaftlich ist, was ich wirklich nicht glaube, könne man schrittweise über Vereinfachung nachdenken. Man sollte die Kommune c und d jedoch zu beginn nicht mitreden lassen, da sie zu wenig bäume hat.
    in diesem Sinne: Freie Fahrt für freie blaue Autos !!

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