
FRANKFURT. Der Studie zufolge rechnen 89 Prozent der Führungskräfte mit einer positiven Geschäftsentwicklung im laufenden Jahr gegenüber 67 Prozent in der Vorjahresumfrage. Besonders optimistisch gestimmt sind dabei die Landes- und die Großbanken, zurückhaltend sind die Auslandsbanken.
Fast drei Viertel der Institute führen derzeit Maßnahmen zur Kostensenkung durch, jede vierte Bank will die Zahl der Beschäftigten reduzieren. Gleichzeitig erwarteten aber 17 Prozent steigende Mitarbeiterzahlen. Banken, die ihre Hausaufgaben gemacht hätten, schalteten wieder auf Wachstum um, meint Dirk Müller-Tronnier, Leiter Banking & Capital Markets bei Ernst & Young. Für eine allgemeine Entwarnung sei es noch zu früh, beispielsweise lasse die Konsolidierung weiter auf sich warten, ergänzte der Experte.
Die Kreditklemme bleibt auch 2010 ein Thema. 38 Prozent der Banken rechnen mit einer restriktiveren Darlehensvergabe, nur 14 Prozent sehen eine Lockerung. Die Firmen müssen sich auch auf höhere Kreditkosten einstellen. 81 Prozent der Bankmanager wollen die Konditionen nach oben anpassen, auch Raten- und Immobilienkredite dürften sich tendenziell verteuern.
Die Hoffnungen der Branche ruhen vor allem auf dem Privatkundengeschäft und der Vermögensverwaltung, die Aussichten für den Wertpapierhandel und die Transaktionsberatung werden deutlich negativer eingeschätzt. Besonders hohen Wettbewerbsdruck spüren die Kreditinstitute derzeit im Einlagengeschäft sowie im Firmenkundengeschäft. Die geplante Bündelung der Bankenaufsicht unter dem Dach der Bundesbank begrüßen 83 Prozent der befragten Manager.
Guten Tag , ich habe von der sicher extrem schwierigen Lage kaum eine Ahnung , eines jedoch scheint mir aus prinzipiellen Erwägungen glasklar:
Das Einverständnis der besagten 83 Prozent beruht auf deren Vermutung oder sogar dem Wissen darum , weiterhin von Komplizen "beaufsichtigt" zu werden.
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