
Sie schreiben, Banker verdienen zu viel. Ich würde es anders formulieren, Banker verdienen nicht zu viel, sie bekommen viel zu viel! Blessings Leistungen sind bei weitem nicht das Wert was er dafür bekommt.

Das liegt aber an der Familientradition, denn die Blessings beglücken die deutsche Bankenwelt schon seit drei Generationen. Außerdem bestehen auch noch familiäre Bande zur Wieandt-Dynastie. Schon mal die Frage gestellt, warum keine BFG-Bank, Dresdner Bank, LRP, Advance Bank und HRE mehr gibt. Kleiner Tipp es hat was mit der Familientradition zu tun.

Die Überschrift ist leider falsch gewählt. Nur weil die Vorstände (und die hier nicht genannten Investmentbank(st)er) zu viel verdienen, heißt es ja nicht, dass alle Bankangestellten (Banker) zu viel verdienen. Von daher sollte es "Bankvorstände verdienen zu viel" heißen! Das wäre inhaltlich korrekt. Bankangestellte verdienen hingegen nicht besonders gut in Relation zum Leistungsdruck/der Arbeitsbelastung. Die Bankarbeitgeber machen seit Jahren erfolgreich Tarifpolitik mit den in der Presse verbreiteten Argumenten, so dass aktuell mickrige 1,4% p.a. bei 30 Monaten Laufzeit geboten werden, während anderswo über 4% p.a. bei 12-18 Monaten Laufzeit vereinbart wurden.