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US-Bank: Goldman gerät wegen Ermittlungen unter Druck

Analysten reagieren wegen der Untersuchungen der Börsenaufsicht zunehmend alarmiert und warnen vor den Folgen. Die Goldman-Aktie bricht nach Herabstufungen deutlich ein.

Händler wuseln in der New York Stock Exchange um das Schild von Goldman Sachs herum. Quelle: Reuters
Händler wuseln in der New York Stock Exchange um das Schild von Goldman Sachs herum. Quelle: Reuters

New YorkUmfangreichen Ermittlungen und Klagen von Aufsichtsbehörden und Kunden verunsichern zunehmen die Aktionäre der US-Großbanken. Jüngstes Beispiel ist die weltweit größte Investmentbank Goldman Sachs, die seit Mitte der Woche im Fokus der US-Börsenaufsicht CFTC steht. Analysten warnten vor den unabsehbaren finanziellen Folgen. So stufte der bislang als Goldman-Fan bekannte prominente Bankenexperte Dick Bove von Rochedale Securities die Aktie des Wall-Street-Primus auf „Verkaufen“ von zuvor „Kaufen“. „So lange nicht klar ist, ob und welche Strafen auf die Bank zukommen ist sie kein gutes Investment“, sagte er.

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Andere Analysten folgten mit ähnlichen Herabstufungen. Aktionäre trennten sich daraufhin in großem Stil von dem Goldman-Papier, das bei hohen Umsätzen um fast fünf Prozent einbrach.

Goldman hatte in einer Pflichtmitteilung erklärt, die CFTC plane die Bank wegen Vergehen gegen das Wertpapiergesetz im Zusammenhang mit einem Kundengeschäft anzuklagen. Zudem untersuchten verschiedene Behörden die Kommunikation zwischen Analysten und Händlern in der Bank. Letzteres ließ Analysten vor dem Hintergrund der jüngsten Insiderskandale an der Wall Street besonders aufhorchen. Die Bank erklärte, sie kooperiere mit den Behörden.

Derzeit sehen sich die großen Banken an der Wall Street, darunter auch die Deutsche Bank, einer Flut von Klagen wegen ihres Verhaltens vor der Finanzkrise gegenüber. Einer jüngsten Umfrage zufolge führt das nun auch dazu, dass der Ruf Goldman bei seinen Kunden leidet.

 

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